In Flandern war während des Zweiten Weltkriegs viel zerbrochen, auch bedeutende Glasmalerei in den Kirchen. Nach 1945 erlebte diese Kunstgattung einen Boom, um Verlorenes zu ersetzen und neue Räume angemessen auszustatten. Zu diesem Thema ist die Forschungsausstellung „Licht als erfgoed. Church Stained Glass in Flanders after 1945“ bis zum 29. März 2026 in Leuven im KADOC-Zentrum (Documentatie- en Onderzoekscentrum voor Religie, Cultuur en Samenleving) zu sehen. Hier schlagen die Exponate einen Bogen von 1830 bis in die 1960er Jahre.

Im Mittelpunkt der Präsentation stehen drei Fallbeispiele: St. Hubert in Berchem, Salvator Mundi in Hamont-Lo und Unserer Lieben Frau in Kortrijk. Neben aktuellen Videoaufnahmen kommen auch originale handkolorierte Zeichnungen der Glaskünstler Joris Van de Broek, Bert Vonk und Michel Martens zu ihrem Recht. Und für den Eindruck direkt vor Ort wird ein Besuch der Laporta-Kapelle mit Werken von Frédéric Roderburg und Kaat Van Doren empfohlen. Nicht zuletzt kann man die gewonnenen Erkenntnisse mit einer – zur Ausstellung gleichnamige – Begleitpublikation nach Hause tragen. (kb, 13.2.26)

Glaskunst von Frédéric Roderburg, 1937 (Bild: PD, via wikimedia commons)

Glaskunst von Frédéric Roderburg, 1937 (Bild: PD, via wikimedia commons)

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