Germaine Krull in Belfort als Kriegskorrespondentin, Elsass,1944 (Bild: Copyright Nachlass Germaine Krull, Museum Folkwang)
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Die lange Reise zu Germaine Krull

Der Nachlass von Germaine Krull (1897-1985), der zu großen Teilen seit 1995 im Essener Museum Folkwang verwahrt wird, dokumentiert die beiden Seiten ihres Schaffens: fotografische und schriftstellerische Arbeiten. Eine aktuelle Ausstellung im Museum Folkwang präsentiert in Essen die verschiedenen Facetten dieser bemerkenswerten Frau.

Germaine Krull in Belfort als Kriegskorrespondentin, Elsass,1944 (Bild: Copyright Nachlass Germaine Krull, Museum Folkwang)

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Leipzig, City-Hochhaus (Bild: joeb07, CC BY 3.0)
Adventskalender 2025 Meldungen

mR-Adventskalender 2025: Tür(m)chen 14

#mRAdventskalender 14: Das höchste Gebäude Ostdeutschlands steht in Jena, sodass Hermann Henselmanns Uniriese in Leipzig nur die zweite Geige spielen kann. Allerdings ist das für den Architekten erstens wohl eher unwichtig, denn beide Bauten stammen von ihm. Und zweitens war das nicht immer so, denn von seiner Fertigstellung im Jahr 1972 bis zur Aufstockung des Jentowers 2014 war das Uni-Hochhaus Leipzig das höchste Gebäude der DDR und kurzzeitig sogar der höchste Bau in ganz Deutschland. 1968 begann der Bau des Hochhauses im Zuge der Neugestaltung der Uni Leipzig am heutigen Augustusplatz (damals Karl-Marx-Platz). Nachdem die ursprünglichen Nutzer:innen 1998 ausgezogen waren, wurde das Gebäude saniert und hat einen neuen Spitznamen erhalten, der nicht mehr von der Funktion, sondern von der Form ausgeht. „Zahn“ nennen die Leipziger:innen den vor allem aus der weiteren Ferne stadtbildprägenden Bau, in dessen Innerem übrigens immer noch sehenswerte Wandmosaike aus seiner Entstehungszeit erhalten sind. Und am schönsten ist der Blick von der Dachterrasse über Stadt und Land.

Leipzig, City-Hochhaus, Architekt: Hermann Henselmann, 1968–1972 (Bild: joeb07, CC BY 3.0)

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Dresden, Neustädter Markt, Brunnen, 1989 (Bild: H.-J. Freudenberger, CC BY SA 4.0)
Baugeschehen Meldungen

Läuft!

In Dresden wurde der Brunnen am Neustädter Markt (Friedrich Kracht, 1979) – frisch saniert – wieder in Betrieb genommen.

Dresden, Neustädter Markt, Brunnen, 1989 (Bild: H.-J. Freudenberger, CC BY SA 4.0)

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Augsburg, Hotelturm (Bild: Tiia Monto, 2017 CC BY SA 3.0)
Adventskalender 2025 Meldungen

mR-Adventskalender 2025: Tür(m)chen 13

#mRAdventskalender 13: Als der Maiskolben – eigentlich Hotelturm – im Augsburger Antonsviertel in den Jahren von 1970 bis 1972 hochgezogen wurde, konnten die nicht unskeptischen Augsburger:innen Bauen im Zeitraffer erleben. Ein neben der Baustelle errichtetes Fertigteilwerk ermöglichte es, dass das Gebäude von Woche zu Woche um ein ganzes Stockwerk wuchs, denn zu den Olympischen Spielen 1972, die im nahegelegenen München stattfanden, sollten die ersten Gäste einziehen können. 115 Meter misst das Hotel, mit dem der Investor Otto Schnitzenbaumer seiner Heimatstadt ein modernes Wahrzeichen setzen wollte. Entworfen haben es die lokalen Architekten Reinhard Brockel und Erich Müller, denen es dann auch gelungen ist, den Bau in Windeseile zu realisieren. Da im Turm auch einige Wohnungen untergebracht sind, handelt es sich beim Maiskolben um das höchste bewohnbare Denkmal Bayerns.

Augsburg, Hotelturm, Architekten: Reinhard Brockel und Erich Müller, 1970–1972 (Bild: Tiia Monto, 2017 CC BY SA 3.0)

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Neubrandenburg, Kulturfinger (Bild: mboesch, CC BY SA 4.0, 2026)
Adventskalender 2025 Meldungen

mR-Adventskalender 2025: Tür(m)chen 12

#mRAdventskalender 12: Im Jahr 1952 begann im mecklenburgischen Neubrandenburg der Neuaufbau der Innenstadt. Im Zentrum wurde, den Marktplatz stark verkleinernd, ein Kulturzentrum gebaut, das weit über Stadt und Region hinaus bekannt werden und dessen Turm – der Kulturfinger – zum DDR-Fernsehstar avancieren sollte. Der Turm ist mit seinen 56 Metern Höhe und 16 Geschossen der krönende Abschluss des vierflügeligen Kulturhauses und selbstverständlich das höchste Gebäude der Stadt und der Region. Deutlich stellt er die benachbarte Marienkirche in den Schatten und wird zum erhobenen Zeigefinger des neuen Systems. Entworfen hat den Bau die Berliner Architektin Iris Dullin-Grund, nachdem sie 1960 den Wettbewerb für eine mögliche Gestaltung des zentralen Platzes und des Kulturhauses der frisch ernannten Bezirkshauptstadt gewonnen hatte. Im Turm war Platz für kulturelle, wissenschaftliche und künstlerische Zirkel, während im zugehörigen Flachbau ein Mehrzwecksaal, eine Bibliothek und verschiedene Freizeiteinrichtungen untergebracht waren.

Neubrandenburg, Haus der Bildung und Kultur, „Kulturfinger“, Architektin: Iris Dullin-Grund, 1963–1965 (Bild: mboesch, CC BY SA 4.0, 2026)

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