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Hermann Mattern. Gärten.

Hermann Mattern. Gärten.

Hermann Mattern (Bild: TU Berlin)
Hermann Mattern gilt als einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten der Moderne (Bild: TU Berlin)

Hätte man Freude am Kalauer, könnte man auf seinen Spitznamen verweisen: „Hügel-Hermann“, der seine Gärten durch Aufschüttungen modellierte. Doch nötig hätte es Hermann Mattern (1902-71) nicht, zählt er doch zu den bedeutendsten Landschaftsarchitekten der Moderne. Seinem umfassenden Werk widmet sich das – nun schon in der zweiten überarbeiten Auflage erschienene – Buch „Hermann Mattern. Gärten – Landschaften – Bauten – Lehre“. Die Autorin, Vroni Heinrich, war Studentin und Mitarbeiterin bei Mattern, der zuletzt als Professor für Landschafts- und Gartenbau an der Technischen Universität Berlin wirkte.

Nach Gärtnerlehre und Studium wirkte Mattern vor allem im Raum Berlin-Potsdam. Bekannt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit Größen der Klassischen Moderne, darunter Hans Scharoun, Oskar Schlemmer, … Entsprechend bietet die Publikation – deren erste Auflage auch online eingesehen werden kann – nicht nur einen Überblick über Matterns Garten-, Park-, Landschafts- und Siedlungsplanungen, seine Arbeiten in der Denkmalpflege und als Hochschularchitekt, sondern auch seine Veröffentlichungen und Vorträge als Hochschullehrer.

Vroni Heinrich, Hermann Mattern. Gärten – Landschaften – Bauten – Lehre, 2. überarbeitete Auflage, hg. von der Technische Universität Berlin, 2013, 508 Seiten, 30 x 21 cm, ISBN 978-3798325258.

Messeakademie „Was heißt hier alt?“

Messeakademie „Was heißt hier alt?“

Wittstock, Alte Tuchfabrik (Bild: Messe Leipzig)
Die Alte Tuchfabrik im brandenburgischen Wittstock ist eines der vier Objekte im studentischen Architekturwettbewerb der Messeakademie 2014 (Bild: Messe Leipzig)

Damit wäre es offiziell: Die Moderne zählt zur Historie. Zur Denkmalmesse, die in Leipzig vom 6. bis 8. November 2014 stattfindet, trägt die achte Messeakademie das Motto „Was heißt hier alt? Historische Quartiere für die Zukunft“. Unter den vier „historischen“ Objekten des deutschlandweiten studentischen Architekturwettbewerbs findet sich – neben der Schlossstraße/Frohngasse in Pirna, der Johanniter-Komturei in Werben (Elbe) und dem Areal Johannisgasse-Marienplatz in Pößneck – auch die Alte Tuchfabrik in Wittstock/Brandenburg. Die umfangreiche moderne Industrieanlage entstand nach 1900 in mehreren Bauabschnitten und steht seit der Wende leer.

Für diese Objekte sollen Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens an (Fach-)Hochschulen und Universitäten überzeugende Lösungen entwickeln. Die DKB-Stiftung für gesellschaftliches Engagement hat Preisgelder von insgesamt 1.500 Euro zur Verfügung stellt. Am 7. November 2014 können die drei Preisträger dann ihre Entwürfe im Kolloquium der Messeakademie und in einer Veröffentlichung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vorstellen. Wettbewerbsarbeiten können bis zum 1. September 2014 eingereicht werden.