Baukultur der Nachkriegsmoderne

Baukultur der Nachkriegsmoderne

Baukultur der Nachkriegsmoderne (Bild: K. Berkemann)
Baukultur der Nachkriegsmoderne (Bild: K. Berkemann)

Längst hat es die Nachkriegsmoderne aus der Schmuddelecke in die Fachdiskussion gebracht. In Stuttgart lädt daher die Wüstenrot Stiftung zum Symposion „Baukultur der Nachkriegsmoderne. Reflektion und Transformation“. Am 10. April 2014 kommen in der Hochschule für Technik Stuttgart die Interessierten zusammen und ins Gespräch. Nach einem einführenden Block widmen sich zeitgleich zwei Foren den Themen Denkmalpflege und Städtebau. Abschließend steht das Plenum unter dem Motto „Nachkriegsmoderne, Europäische Stadt und Transformation“. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung unter: info@wuestenrot-stiftung.de.

Das Prinzip Kramer

Das Prinzip Kramer

Das Prinzip Kramer (Bild: MAK Frankfurt)
Das Prinzip Kramer (Bild: MAK Frankfurt)

Es ist gar nicht so lange her, dass man in Frankfurt solche Stücke im Sperrmüll fand. Viele Institute der Universität waren Einrichtungssystemen ausgestattet, die der Architekt Ferdinand Kramer (1898-1985) in den Nachkriegsjahrzehnten entworfen hatte. Heute werden seine modernen Kreationen für ihre Klarheit und Wandelbarkeit geschätzt. Und haben es endlich ins Museum geschafft: Bis zum 7. September 2014 zeigt das Museum Angewandte Kunst (MAK) in Frankfurt am Main die Ausstellung „Das Prinzip Kramer. Design für den variablen Gebrauch“. Im Anschluss lohnt noch ein Blick in die kleine Präsentation „Das Frankfurter Zimmer“, ebenfalls im MAK.

Jewish Architecture

Jewish Architecture

Jewish Architecture (Bild: TU Braunschweig)
Jewish Architecture (Bild: TU Braunschweig)

Wer gutes Bauhaus sehen will, fährt nach Tel Aviv. Moderne wie histori(sti)sche Architektur im jüdischen Kontext bildet eines der Themen, die vom 1. bis zum 3. April 2014 an der TU Braunschweig diskutiert werden. Um den Umgang mit dem Kulturgut „jüdische Architektur“ fächerübergreifend zu diskutieren, veranstaltet die „Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa“ die Tagung „Jewish Architecture – New Sources and Approaches“. Anhand konkreter Sachquellen und Fallbeispiele sollen materielle Zeugnisse jüdischer Architektur in Europa analysiert werden. Ein Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Umgang mit „jüdischer Architektur“ in Dokumentation, Denkmalpflege und Musealisierung.