Jewish Architecture

Jewish Architecture

Jewish Architecture (Bild: TU Braunschweig)
Jewish Architecture (Bild: TU Braunschweig)

Wer gutes Bauhaus sehen will, fährt nach Tel Aviv. Moderne wie histori(sti)sche Architektur im jüdischen Kontext bildet eines der Themen, die vom 1. bis zum 3. April 2014 an der TU Braunschweig diskutiert werden. Um den Umgang mit dem Kulturgut „jüdische Architektur“ fächerübergreifend zu diskutieren, veranstaltet die „Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa“ die Tagung „Jewish Architecture – New Sources and Approaches“. Anhand konkreter Sachquellen und Fallbeispiele sollen materielle Zeugnisse jüdischer Architektur in Europa analysiert werden. Ein Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Umgang mit „jüdischer Architektur“ in Dokumentation, Denkmalpflege und Musealisierung.

Digitaler Sakralbauatlas

Digitaler Sakralbauatlas

Prof. Dr. Th. Erne im Gespräch mit Dr. A. Körs (Bild: K. Berkemann)
Prof. Dr. Th. Erne und Dr. A. Körs (Bild: K. Berkemann)

Die Bauten aller Religionen in Deutschland virtuell vernetzten – eine große Idee, die gerade den gefährdeten Kirchen der Nachkriegsmoderne zugute kommen könnte. Fachleute aus den Disziplinen Theologie, Soziologie, Städtebau, Kunstgeschichte, Baumanagement, Pädagogik und Denkmalpflege diskutierten am 21. März 2014 in Weimar über das Projekt „Digitaler Sakralbauatlas“. Eingeladen hatte die Professur Baumanagement und Bauwirtschaft der Bauhaus-Universität Weimar, gefördert durch die Fritz-Thyssen-Stiftung. Nach einführenden Kurzvorträgen stand der Nachmittag ganz im Zeichen von Workshops. Die Teilnehmer trugen ihre Erwartungen, Anfragen und Wünsche an das Projekt zusammen. Man darf gespannt sein, wie es mit dieser großen Idee in kleinen konkreten Schritten weitergehen wird.

Stadt – Landschaft – Wandel

Stadt – Landschaft – Wandel

Kronberg, Siedlung "Roter Hang" (Bild: K. Berkemann)
Kronberger Siedlung Roter Hang (Bild: K. Berkemann)

Kulturlandschaften sind vom Menschen geformt – durch Landwirtschaft, Waldnutzung und Infrastruktur. Von vielen werden sie unmittelbar mit dem ländlichen Raum in Verbindung gebracht. Doch ist auch die Stadt eine wichtige Form von Kulturlandschaft: Sie hat ihre eigenen Funktionen und Bedingungen und daher ihre eigenen Gestaltmerkmale. Der Wandel der Kulturlandschaft Stadt in der Geschichte und Moderne ist Thema der Veranstaltung “Stadt – Landschaft – Wandel”, die in der Reihe der europäischen Landschaftsforen am 30. und 31. Mai 2014 in Berlin stattfindet. Für diese Veranstaltung sucht der Bund Heimat und Umwelt noch nach Vorträgen (15 Minuten) und Vorschlägen für ein Exkursionsprogramm in Berlin: Call for papers. Vorschläge können bis zum 4. April 2014 per E-Mail eingereicht werden: bhu@bhu.de.