Playboy Architektur

Playboy Architektur

Tulip-Chair von E. Saarinen (1956) im Playboy Dezember 1964 (Bild: Playboy Enterprises International, Inc.)
Tulip-Chair vom E. Saarinen im Playboy vom Dezember 1964 (Bild: Playboy Enterprises International, Inc.)

In den ersten Nachkriegsjahrzehnten konnte der interessierte Leser im „Playboy“ mehr entdecken als nackte Tatsachen. Immer wieder berichtete das amerikanische Herren-Magazin ausführlich über die neuesten Strömungen in Design und Baukunst. Über diese einzigartige Vermittlerrolle informiert die Ausstellung „Playboy Architektur 1953-1979“ der Kuratorin Beatriz Colomina in Kooperation mit der Princeton University und dem Bureau Europa. Nach Maastricht und Rotterdam ist die umfassende Präsentation noch bis zum 20. April 2014 im Frankfurter Architekturmuseum zu sehen.

Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg

Denkmalschutzpreis

Moderne erwünscht (Bild: K. Berkemann)
Moderne erwünscht (Bild: K. Berkemann)

Moderne erwünscht – für den Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg sucht man nach guten Beispielen aus dem letzten Jahrhundert. „Angesichts eines wachsenden Bewusstseins für architektonische Leistungen des 20. Jahrhunderts“, so die Ausschreibung, „werden Bewerbungen für Maßnahmen an Bauwerken seit den 1920er Jahren und insbesondere der Nachkriegszeit besonders begrüßt“. Gemeinsam rufen der Schwäbische Heimatbund, der Landesverein Badische Heimat und die Wüstenrot Stiftung zur Teilnahme auf. Bewerben können sich private Eigentümer, verliehen wird das Preisgeld von insgesamt 25.000 Euro im Jahr 2015.

Wirtschaftswoche lobt Moderne

„Wirtschaftswoche“ lobt Moderne

Offenbach, Ketteler-Krankenhaus (Bild: K. Berkemann)
„Die Ehrlichkeit der Fünziger“ (Bild: K. Berkemann)

Das Berliner Bikini-Haus wurde im April 2014 neu eröffnet – Anlass für einen Artikel der Wirtschaftswoche. Unter dem Titel „Die Ehrlichkeit der Fünfziger“ umreißt Christopher Schwarz, wie die Architektur des ersten Nachkriegsjahrzehnts an Wertschätzung gewinne. Bauten wie die Kölner Oper stünden wieder für eine maßvolle Gestaltung. Und würden für eine neue Generation zu Identifikationsorten, deren Erhaltung und Sanierung auch aus wirtschaftlicher Sicht immer mehr Sinn mache.

Christopher Schwarz, Die Ehrlichkeit der Fünfziger, in: Wirtschaftswoche, 6.4.2014.