Baukultur der Nachkriegsmoderne

Baukultur der Nachkriegsmoderne

Baukultur der Nachkriegsmoderne (Bild: K. Berkemann)
Baukultur der Nachkriegsmoderne (Bild: K. Berkemann)

Längst hat es die Nachkriegsmoderne aus der Schmuddelecke in die Fachdiskussion gebracht. In Stuttgart lädt daher die Wüstenrot Stiftung zum Symposion „Baukultur der Nachkriegsmoderne. Reflektion und Transformation“. Am 10. April 2014 kommen in der Hochschule für Technik Stuttgart die Interessierten zusammen und ins Gespräch. Nach einem einführenden Block widmen sich zeitgleich zwei Foren den Themen Denkmalpflege und Städtebau. Abschließend steht das Plenum unter dem Motto „Nachkriegsmoderne, Europäische Stadt und Transformation“. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung unter: info@wuestenrot-stiftung.de.

Jewish Architecture

Jewish Architecture

Jewish Architecture (Bild: TU Braunschweig)
Jewish Architecture (Bild: TU Braunschweig)

Wer gutes Bauhaus sehen will, fährt nach Tel Aviv. Moderne wie histori(sti)sche Architektur im jüdischen Kontext bildet eines der Themen, die vom 1. bis zum 3. April 2014 an der TU Braunschweig diskutiert werden. Um den Umgang mit dem Kulturgut „jüdische Architektur“ fächerübergreifend zu diskutieren, veranstaltet die „Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa“ die Tagung „Jewish Architecture – New Sources and Approaches“. Anhand konkreter Sachquellen und Fallbeispiele sollen materielle Zeugnisse jüdischer Architektur in Europa analysiert werden. Ein Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Umgang mit „jüdischer Architektur“ in Dokumentation, Denkmalpflege und Musealisierung.

Digitaler Sakralbauatlas

Digitaler Sakralbauatlas

Prof. Dr. Th. Erne im Gespräch mit Dr. A. Körs (Bild: K. Berkemann)
Prof. Dr. Th. Erne und Dr. A. Körs (Bild: K. Berkemann)

Die Bauten aller Religionen in Deutschland virtuell vernetzten – eine große Idee, die gerade den gefährdeten Kirchen der Nachkriegsmoderne zugute kommen könnte. Fachleute aus den Disziplinen Theologie, Soziologie, Städtebau, Kunstgeschichte, Baumanagement, Pädagogik und Denkmalpflege diskutierten am 21. März 2014 in Weimar über das Projekt „Digitaler Sakralbauatlas“. Eingeladen hatte die Professur Baumanagement und Bauwirtschaft der Bauhaus-Universität Weimar, gefördert durch die Fritz-Thyssen-Stiftung. Nach einführenden Kurzvorträgen stand der Nachmittag ganz im Zeichen von Workshops. Die Teilnehmer trugen ihre Erwartungen, Anfragen und Wünsche an das Projekt zusammen. Man darf gespannt sein, wie es mit dieser großen Idee in kleinen konkreten Schritten weitergehen wird.