Postwar

Nach 1945 gab es mehr als die Gegensatzpaare Ost und West, Karl Marx und Kapitalismus, Realismus und Abstraktion. Durch den und jenseits des Eisernen Vorhangs wurde Kunst auf vielfältige Weise geschaffen, erforscht und gedeutet. Diesen wechselvollen Bezügen folgt das Projekt „Postwar – Nachkriegskunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965″ mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen und Veröffentlichungen. Den Anfang macht das Vorhaben mit der gleichnamigen internationalen Konferenz vom 21. bis zum 24. Mai 2014 im Münchener Haus der Kunst. Die Veranstaltung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und das Goethe-Institut, Anmeldungen sind online möglich. (1.5.14)

Karl-Marx-Plastik in Chemnitz (Bild: Aka)

Expansion and Conflict

Es gibt einen neuen guten Grund, um nach Korea zu reisen, genauer gesagt, mehrere: eine Ausstellung, ein Workshop, Exkursionen, … Anlass ist die 14. Internationale Konferenz des Netzwerks docomomo international, das sich weltweit für den Erhalt moderner Baukunst stark macht. Unter dem Motto „Expansion and Conflict“ treffen sich Fachleute und Interessierte vom 19. bis zum 29. September 2014 im National Museum of Modern and Contemporary Art, Seoul. Anmeldungen für die Tagung sind auch online möglich. (21.4.14)

Expansion and Conflict (Bild: docomomo)

Ernst Neufert in Weimar

Bekannt wurde der Architekt Ernst Neufert nach dem Krieg durch seine Bau- und Lehrtätigkeit in Darmstadt – weniger bekannt sind seine vielfältigen Bezüge zur Stadt Weimar vor 1945: Hier studierte er an der Baugewerkenschule und am Bauhaus, arbeitete für Walter Gropius und lehrte an der Bauhochschule. Dem Wirken dieses renommierten Architekten widmet die Bauhaus-Universität am 29. April 2014 die Tagung „Ernst Neufert in Weimar. Architektur zwischen Entwurf und Norm“. Parallel wird an der Universität bis zum 4. Mai 2014 die Doppelausstellung „Ernst Neufert. Leben und Werk des Architekten 1900-1986/Einblicke in das Privatarchiv“ gezeigt. (11.4.14)

Bauhochschule Weimar (Bild: Uni Weimar)