Denkmalpflegerkirche Hamburg

Hamburg, ehemalige Kapernaum-Kirche, heutige Al-Nour-Moschee, 2016 (Bild: K. Berkemann)
Die Experten im Gespräch mit der muslimischen Gemeinde, die sich in der ehemaligen evangelischen Hamburger Kapernaumkirche (O. Kindt, 1961) aktuell einen Moscheeraum einrichtet (Bild: K. Berkemann)

„Wissen Sie, das ist doch hier die Denkmalpflegerkirche“, so ein Gesprächspartner beim gepflegten Glas Wein und Matjestartar am Rande einer Tagung. Augenzwinkernd meinte er damit die eingeschworene Gemeinschaft, die sich in Hamburg an diesem Wochenende zum Symposion „Denkmalpflege für die Stadt der Zukunft“ , veranstaltet von der „Patriotischen Gesellschaft von 1765“, zusammengefunden hatte. Architekten, Kunsthistoriker, Vertreter von Institutionen und Initiativen loteten in Vorträgen, Workshops und Diskussionen aus, wie das baukulturelle Erbe – in Hamburg, aber auch darüber hinaus – in die nächsten Jahrzehnte gebracht werden könne. Denn die jüngsten Erfahrungen gaben nicht unbedingt Anlass zur Hoffnung, wurde doch bundesweit über Streitfälle aus der „Freien und Abrissstadt“ Hamburg berichtet – allen voran der Politkrimi um das Hochhausensemble Cityhof. Nun regt sich Widerstand, der grundsätzlich um die Eigenständigkeit der Denkmalpflege fürchtet. Wie könne sie deutlich ihre Stimme erheben, wenn nur noch Politik und Wirtschaft (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge) den Ton angeben …

 

Der fremde Blick

Der erste Tag des Symposions bot  grundlegende Fachreferate – Andreas Kellner, Leiter des Denkmalschutzamts Hamburg, und Prof. Dr. Adrian von Buttlar, TU Berlin – zum Thema. In Impulsvorträgen wurden die Schwerpunkte der Workshops bzw. Exkursionen des folgenden Vormittags vorgestellt: der Hamburger Kunsthistoriker Dr. Jörg Schilling und der Hamburger Denkmalpfleger Christoph Schwarzkopf über das „unbequeme Denkmal“ am Beispiel von Bismarck-Denkmal und Flakbunker auf dem Heiligengeistfeld; der Stuttgarter Architekt Dr. Jan Lubitz über das „störende Denkmal“ am Beispiel von Cityhof, Unilever/Emporio, Neue Burg und Allianz-Hochhaus; Michael Ziel von der Gängeviertel Genossenschaft 2010 eG über das „soziale Denkmal“ am Beispiel von Gängeviertel, Esso-Häusern und Reichardtblock sowie Prof. Dr. Sigrid Brandt von ICOMOS über das „fremde Denkmal“ am Beispiel der Hamburger Moscheen.

Alle Workshops des zweiten Veranstaltungstags suchten den „anderen“ Blick auf schützenswerte Bauten, was bei der Exkursion zum „fremden Denkmal“ besonders greifbar wurde. Die islamische Gemeinde erläuterte gastfreundlich ihre Pläne für die ehemalige Kapernaumkirche (Otto Kindt , 1961). Der mit Klinker und Glasbetonwabensteinen ausgefachte Betonskelettbau auf fast ovalem Grundriss mit dem markanten Faltdach und dem schlanken freistehenden Glockenturm hatte schon in den 1960er Jahren ein wenig an eine Moschee erinnert. Als die evangelische Gemeinde ihre Kirche 2004 aufgab und an einen Investor veräußerte, sollte der Raum eigentlich in einen Kindergarten umgewandelt werden. Doch dieses Projekt scheiterte und der Bau wurde übers Internet zum Verkauf angeboten, wo die muslimische Gemeinde drängend nach einem würdigen Raum für ihre wachsende Gemeinde suchte. Nun wird aus der denkmalgeschützten Kapernaumkirche wieder ein Gotteshaus, in diesem Fall die Al-Nour-Moschee – mit einem neuen Vorbau, einer quergerichteten Empore, weiß gefassten und im Trockenbau gedämmten Innenwänden.

 

Unverhoffte Funde

Eine andere Workshopgruppe, die sich dem „störenden Denkmal“ verschrieben hatte, stieß bei ihrem ungewöhnlichen Stadtrundgang auf einen Schatz: eine Kapelle inmitten abrissgeweihter Hochhäuser. Neben das Allianz-Haus (B. Hermkes, 1971) im glas- und metallglänzenden internationalen Stil hatte das Architektenpaar Ingeborg und Friedrich Spengelin 1970 als herbe Waschbetonschönheit das Verwaltungsgebäude der damals noch selbständigen Hamburger Landeskirche gesetzt. Im Erdgeschoss birgt der aufgegebene, danach vorübergehend als Flüchtlingsunterkunft genutzte Bau eine Kapelle. Die Wände in kargem Naturstein, die Decke in gestocktem Beton, zeigt der Andachtsraum bis heute nicht nur vorerst zurückgebliebene Stücke wie Altar, Taufe, Wandkreuz, Ambo und Türknauf. Da sind auch viele durchdachte Details wie die grobe Kordel des Hand-Glockenzugs oder der sich – ähnlich zur Versöhnungskirche (1967, H. Striffler) in der KZ-Gedenkstätte Dachau – aus der Erde hinauf zum Mahnmal St. Nikolai grabende zweite Zugang.

Nicht nur dem ehemaligen Haus der Kirche, gleich dem ganzen hochhausbestandenen Eckgrundstück geht es bald an den Kragen. Der Kirchenkreis plant ein neues Verwaltungsgebäude, anstelle des Allianz-Hauses soll ein Büro-Ensemble nach Plänen des britischen Büros Caruso St. John entstehen. Denn nicht weniger als ein „neues Quartier“ ist geplant, das sich zwischen Rathaus und Alt-Nikolai vorgeblich an der historischen Parzellierung orientiert. Auf Kosten einer ganzen Schicht nachkriegsmodernen Erbes mit künstlerisch wie städtebaulich bemerkenswerten Einzelbauten. Wie wäre es, nur ein Gedanke, inmitten der sich auftürmenden Neubauten eine Zeitkapsel zu bewahren? Die Kapelle, die – in ein neues Gebäude eingebunden – auch räumlich die Brücke schlägt zur Gedenkstätte, die an die Kriegszerstörungen erinnert? Welche anderen, vielleicht zunächst unorthodoxen Wege – wie eine Moschee in einer ehemaligen Kirche – können künftig gegangen werden, um einen Teil der (modernen) Baukultur zu bewahren?

 

„Phase Null“

Zuletzt wurde, den Abschlussvortrag von Reiner Nagel von der Bundesstiftung Baukultur aufgreifend, fast synodal um eine Quintessenz gerungen. Große Einigkeit herrschte darüber, dass „die Belange und Interessen der Denkmalpflege […] in die Öffentlichkeit besser vermittelt“ werden müssen. Hierfür bräuchten die Denkmalämter eine ideell wie personell „eigenständigere Position“. Bei baulichen Vorhaben gelte es, alle Betroffenen „rechtzeitig und umfassend“ zu informieren. Im besten Fall sei die „Phase Null“, die ein Projekt vorbereitet und kommunikativ begleitet, gesetzlich festzuschreiben. Eine solche „definierte Beteiligungskultur“ bedeute für Hamburg, neben der Stärkung des dortigen Denkmalrats, ganz konkret: „Gebt den Cityhof, den Stintfang, die Schilleroper, den Reichardtblock und die Josephterrassen als stadtgeschichtlich bedeutsame Monumente Hamburgs nicht preis! Die Aufstockung des Flakbunkers auf dem Heiliggeistfeld ist zu verhindern!“ Es liegt ein Hauch von Denkmalpflege-Reformation in der Luft … (db/kb, 26.6.16)

 

Literatur

Necker, Sylvia, Cityhof (Hamburger Bauheft 9), Hamburg 2015

Berkemann, Karin (Bearb.), „Baukunst von morgen!“ Hamburgs Kirchen der Nachkriegszeit, Ausstellungskatalog , Denkmalschutzamt Hamburg und Freie Akademie der Künste Hamburg, 6. September – 7. Oktober 2007, Freie Akademie der Künste Hamburg, hg. von der Kulturbehörde/Denkmalschutzamt Hamburg, München/Hamburg 2007

Soeffner, Hans-Georg u. a., Dächer der Hoffnung. Kirchenbau in Hamburg zwischen 1950 und 1970, Hamburg 1995

Weiß jemand mehr zu Geschichte und Ausstattung der Kapelle im ehemaligen Haus der Kirche in Hamburg? Wir freuen uns über jeden Hinweis (k.berkemann@moderne-regional.de)!

Neues zur Frauensiedlung

Sören Wolf stellt in Loheland im Mai 2016 die von ihm mitherausgegebene Publikation über die älteste anthroposophische Siedlung vor (Bild; K. Berkemann)
Sören Wolf (Landesamt für Denkmalpflege Hessen) stellte in Loheland am 29. Mai 2016 einen von ihm mit-bearbeiteten Tagungsband über Deutschlands älteste anthroposophische Siedlung und ihre Stellung in der Lebensreformbewegung vor (Bild: K. Berkemann)

Im hessischen Loheland konnten Louise Langgaard und Hedwig von Rohden – beide reformbewegte Gymnastinnen mit Kontakt zu Rudolf Steiner – ihrer Lehre 1919 endlich einen festen Ort geben. Heute gilt Loheland als älteste anthroposophische Siedlung Deutschlands, die u. a. auf Planungen des Gartenarchitekten Max Karl Schwarz zurückgeht. Einige der Bauten, die hier in den folgenden Jahrzehnten entstanden, ersetzten den rechten Winkel durch viel Fantasie. Doch daneben war ebenso Platz für viele schlaue Provisorien und ungewöhnliche Einzellösungen, die heute Historiker wie Denkmalpfleger vor spannende Fragen stellen – erste Antworten darauf gibt nun eine frisch erschienene Publikation.

 

Gymnastik, Handwerk und prägende Bauten

Loheland, Steinhaus, 1925 (Bild: K. Berkemann)
Loheland, Steinhaus, 1925 (Bild: K. Berkemann)

Der neue Tagungsband, herausgegeben in der Reihe „Arbeitshefte des Landesamts für Denkmalpflege Hessen“, widmet sich den vergangenen fast hundert Jahren wechselvoller (Bau-)Geschichte dieser besonderen Frauensiedlung. Zunächst standen die Loheländerinnen vor der Herausforderung, die notwendigsten Räume zu schaffen: das Holzhaus für die Landwirtschaft (1919), den Rundbau für die gymnastischen Übungen (1920), Wohnhäuser, Werkstätten und Trafostation (1923) – und erste prägende Steinbauten wie das hochaufragende Evahaus (1924), das organische Steinhaus (1925) und den expressiven Franziskusbau (1925/1982).

Im regen Austausch mit den Anthroposophen, dem Bauhaus oder dem Werkbund erarbeitete man sich in den 1920er Jahren einen guten Ruf. Man bildete eine ganze Frauengeneration im Sinne einer ganzheitlichen Wahrnehmungsschulung und betrieb erfolgreich kunstgewerbliche Werkstätten. Auch die Loheländer Tänzerinnen, allen voran Eva-Maria Deinhardt und Berta Günther, erregten Aufmerksamkeit. Baulich halfen günstige Holzbauten durch die wirtschaftsschwachen Jahre: wie die charmante Post (1927), das naturoffene Sutorhaus (1933) oder die experimentelle „Waggonia“ (1927), eine holzverkleidete Verbindung von vier Vierte-Klasse-Eisenbahnwaggons.

Nach 1933 suchte Loheland einen Mittelweg: Man bildete für das neue Regime Gymnastiklehrerinnen aus und blieb zugleich eines der letzten Refugien für bombengeplagte Freidenker. Nach Kriegsende wurde weiter gelehrt und gebaut – vom Wiesen- (1958) bis zum Giebelhaus (1962). Langsam gewann die Waldorfschule mit ihren Um- und Neubauten der 1980er Jahre an Bedeutung. Ein Versuch, die ruhende Gymnastinnen-Ausbildung wiederzubeleben, endete 2009 (vorerst) endgültig. Doch rücken Geschichte und Bedeutung Lohelands in den letzten Monaten wieder neu in den Mittelpunkt, nicht zuletzt weil die Sanierung erster bedeutender Bauten der Siedlung ansteht oder bereits angelaufen ist.

 

Neu erforscht und frisch veröffentlicht

Die_Frauensiedlung_Loheland_Bild_WBGNun haben die Stiftung Loheland und das Landesamt für Denkmalpflege Hessen die besondere Geschichte des Orts in einem Buch aufgearbeitet. „Die Frauensiedlung Loheland in der Rhön und das Erbe der europäischen Lebensreform“, die Dokumentation zweier Fachtagungen des letzten Jahres, wurde in einer kleinen Feierstunde am 29. Mai 2016 in Loheland der Öffentlichkeit vorgestellt. Der reich bebilderte Band bündelt nicht allein erste Forschungsergebnisse zu Loheland und seinen Bauten. Darüber hinaus stellen rahmende Fachbeiträge die hessische Siedlung auch in ihren weiteren Kontext – vom Monte Verità bis zum Bauhaus. Im Anschluss an die Buchvorstellung standen Eva- und Sutorhaus, die aktuell mit Landesmitteln denkmalgerecht saniert werden, noch einmal zum Besuch offen. Parallel fand der beliebte Kunst- und Handwerkermarkt statt, denn die bald hundertjährige Frauensiedlung zeigt sich aktuell höchst lebendig. (kb, 17./29.5.16)

Griesbach, Dieter/Wolf, Sören (Bearb.), Die Frauensiedlung Loheland in der Rhön und das Erbe der europäischen Lebensreform. Beiträge zur Fachtagung am 29./30. Mai 2015 und zum Waggonia-Workshop am 8. Oktober 2015 (Arbeitshefte des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen 28), Theiss-Verlag, Darmstadt 2016, 144 Seiten, 21 x 30 cm, ISBN: 9783806233643.

Ernst Zinsser in Hannover

Hannover, Erweiterungsbau der H. W. Appel-Werke (1955-57) (Bild: Hartmut Möller)
Hannover, Erweiterungsbau der H. W. Appel-Werke (1955-57) (Bild: Hartmut Möller)

Der Architekt Ernst Zinsser brachte die Moderne nach Hannover. Dort baute er Landmarken wie das „Conti-Hochhaus“ und prägte als Professor die Studierenden der TU. Sein Schaffen bringt nun Hartmut Möller zur Geltung, mit einem umfassenden Katalog und einer Ausstellung. Der Ausstellungsmacher sieht sich dabei vor allem als Chronist Zinssers: „Mein Interesse und die damit verbundene Arbeit verstehe ich als Hommage an einen Planer, der das Stadtbild Hannovers entschieden geprägt hat.“

 

Für seinen Schwager Konrad Adenauer

Hamburg, Geschäftsbücherfabrik Edler + Krische (1952/52) (Bild: Hartmut Möller)
Hannover, Geschäftsbücherfabrik Edler + Krische (1952) (Bild: Hartmut Möller)

Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg war der 1904 in Köln geborene Zinsser als Regierungsbaumeister und selbstständiger Architekt tätig. 1937 hatte er für seinen Schwager – keinen Geringeren als Konrad Adenauer – ein Haus in Rhöndorf gebaut. Später entwarf er Thingplätze und Industriegebäude. Abgesehen davon hielt sich Zinsser jedoch politisch zurück, sodass er nach Kriegsende in den Sachverständigen-Beirat zum Wiederaufbau Hannovers und 1947 auf einen Architektur-Lehrstuhl der TH Hannover berufen werden konnte.

In den 1950er Jahren gestaltete Zinsser als Architekt ebenso wie als Professor an der TU den Wiederaufbau der Stadt entscheidend mit und wurde dort zu einem Wegbereiter der Moderne. Dabei legte er großen Wert auf ausgewogene Proportionen und eine klare und ruhige Gestaltung mit glatten Flächen. In einem Portrait Zinssers von Jan Lubitz heißt es: „In seinen gebäudekundlichen Vorlesungen vermittelt er die Bemühungen, die vielseitigen funktionellen Forderungen moderner Bauten zu erfüllen und mit den gestalterischen Absichten in Einklang zu bringen.“

 

Der Durchbruch kam mit den Gummiwerken

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Hannover, Continental-Hochhaus (1953) (Bild: Hartmut Möller)

Der große Durchbruch gelang Zinsser 1953 mit der Zentralverwaltung der Continental-Gummiwerke, die er mit Werner Dierschke plante. Mit 15 Stockwerken war das „Conti-Hochhaus“ damals der höchste Neubau der jungen Bundesrepublik, heute wird es von der Universität Hannover genutzt. Schon 1954 wurden vier seiner Bauten als vorbildliche Leistungen des Wiederaufbaus mit dem Laves-Preis der Stadt Hannover ausgezeichnet und 1976 wurde auch Zinssers Gesamtwerk mit dem Architekturpreis des BDA Niedersachsen gewürdigt. Ernst Zinsser starb 1985 im Alter von 81 Jahren in Hannover.

Rückblickend ist wohl das wertvollste Gütezeichen, dass seine Bauwerke bis heute von ihren Nutzern geschätzt werden. Der neue Bildband zeigt alle Gebäude in ihrem aktuellen Zustand, zum größten Teil scheint es den Häusern blendend zu gehen. Hartmut Möller berichtet von seinen Recherchen: „Während des Prozesses habe ich Kontakte zu diversen derzeitigen Nutzern/Eigentümern geknüpft. Sie wissen durchaus um die Historie der Bauwerke und erkennen deren architektonische Qualität.“

 

Eine überfällige Würdigung

Hannover, Verwaltung der Kali-Chemie (1950/51) (Bild: Hartmut Möller)
Hannover, Verwaltung der Kali-Chemie (1950-51) (Bild: Hartmut Möller)

Die Fotografien von Hartmut Möller werden vom 20. Juni bis 22. Juli im Rahmen einer Ausstellung zur ArchitekturZeit 2016 im Schauraum des Büros k+a-Architekten (Postkamp 16, Hannover) zu sehen sein. Noch dazu stellt Möller einen Katalog zusammen, der das gesamte Werk Zinssers im Raum Hannover umfasst. mR durfte mit diesem Beitrag schon einen Blick auf ein paar Bilder des Begleitbands werfen. Wir freuen uns auf die Ausstellung im Juni! (ps, 27.5.16)