Das Bad der 70er

"Das Bad der 70er" (Bild: Hansgrohe)
Fabenfroh bis zur Schmerzgrenze: die Schauräume der Ausstellung „Das Bad der 70er“ (Bild: Hansgrohe)

Die Badesaison ist eröffnet – zumindest indoor, zumindest im baden-württembergischen Schiltach. Hier zeigt die Hansgrohe Aquademie, eine Schau- und Vermittlungsstätte des „Brausefabrikanten“, bis zum 3. April 2016 die Ausstellung „Das Bad der 70er Jahre. Europa, Asien und Südamerika“.

Die Bäder der damaligen Zeit folgten ganz dem Zeitgeist: Farbenfroh und mit Lust am Dekor experimentierten die Designer mit neuen Formen und Materialien. Als Rot, Gelb, Braun ins Bad kamen, setzten sich technisch auch Hebelmischer und Brauseset durch. Die Ausstellung vergleicht Bäder aus unterschiedlichen Kontinenten und zeigt auf, wie die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Europa, Asien und Südamerika die Badgestaltung beeinflusst haben. Entwickelt wurde die Präsentation vom Architekten Budi Pradono (Indonesien) und Roman Passarge, Leiter der Hansgrohe Aquademie, mit Mathias Klotz, Kurator aus Chile. Arkas Förstner zeichnet für die Gestaltung verantwortlich. Begleitend zur Ausstellung werden in Schiltach Führungen und Sonderveranstaltungen angeboten. (kb, 3.7.15)