Bauhaus-Stempel (Bild: museumgoods.de)

Das Bauhaus geht stempeln

Das Bauhaus geht stempeln

Bauhaus-Stempel (Bild: museumgoods.de)
Wenn man Moderne auf das Wesentliche reduziert (Bild: museumgoods.de)

Dass das Bauhaus, gerade in Anbahnung des Jubiläums, ein Markenprodukt ist, hat sich inzwischen schon herumgesprochen. Wer mit den Ikonen der Bauhaus-Moderne aber auch seien Briefe und Karten veredeln möchte, hat jetzt ein Angebot: die Bauhaus-Stempel. Lehrreich ist in diesem Fall das Stempeln auch gleich, lernt man doch drei Hauptbauten der Dessauer Bauhausmoderne näher kennen: die Meisterhäuser von Walter Gropius (1925-26), das ikonische Bauhausgebäude selbst (1925-26) und die Ausflugsgaststätte „Kornhaus“ von Carl Fieger (1929-30).

Alle drei Bauten wurden in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten wieder hausgeputzt, teils wieder in ihre Entstehungszeit zurückgebaut und können heute im Weltkulturerbe Dessau besichtigt werden – im Kornhaus kann der Kulturbeflissene seine Tour dann bei einem gepflegten Essen stilvoll ausklingen lassen. Und übernachten ließe sich dann im Anschluss noch im Ateliergebäude, wo früher die Bauhaus-Studenten schliefen. Entwickelt wurden die drei Stempelmotive ca. 5,3 x 5,3 x 2,4 cm großen Stempel mit der Berliner Architekturillustratorin und Designerin Sandra Siewert. Sie reduzierte die sowieso schon programmatisch geometrischen Bauformen auf klare Schwarz-Weiß-Grafiken – dem Bahauslern dieser Jahre hätte es sicher gefallen. (kb, 7.5.16)