Berlin, Olympiagelände, private Reisefotografie, 1938 (Bild: Foto:Fortepan, Judit Hegedus, CC BY SA 3.0, 1938)

Das Berliner Olympiagelände

Das Berliner Olympiagelände entstand auf einem gut über 130 Hektar großen Hochplateau im Westen der Stadt, damals noch unter dem Namen Reichssportfeld, zu den Olympischen Sommerspielen von 1936. Auch um ein internationales Aushängeschild des nationalsozialistischen Staates zu schaffen, fielen die Anlagen funktional hochmodern und stilistisch hochmonumental aus. Zu Geschichte und Zukunft dieses Areals organisieren das Landesdenkmalamt Berlin und der Landessportbund Berlin – gemeinsam mit der TU Berlin – am 8. Juni 2021 zwischen 10.00 und 17.30 Uhr den Online-Workshop „Das Olympiagelände Berlin – Erbe, Nutzung, Vermittlung“. Denn, so die Veranstalter, das Berliner Olympiagelände ist vieles auf einmal: „Denkmal und Zeugnis der Olympischen Idee, Zentrum für Breiten- und Spitzensport, Ort für Kulturveranstaltungen und Grünraum, NS-Erbe und eine der bedeutendsten Sportanlagen des 20. Jahrhunderts“. Im Rahmen des Workshops sprechen, so der Plan, Expert:innen aus Denkmalpflege, Architektur, Forschung, Politik, Sport und Verwaltung über die Entwicklungs- und Nutzungsperspektiven dieses fordernden Erbes.

Das Programm strukturiert sich in drei Schwerpunkte: 1) Bedeutungen: Das Olympiagelände Berlin, 2) Standpunkte: Zur Vermittlung eines schwierigen Erbes, 3) Diskussion: Den Bestand nutzen und Aufklärung bewältigen. Neben diesen Grundsatzfragen – was ist hier das Denkmal und wie gehen wir damit verantwortungsvoll um – soll der Blick über die Grenzen Berlins, auf andere Sportstätten oder Großanlagen der NS-Zeit, den Horizont weiten. Die Teilnahme am virtuellen Workshop ist möglich über den Youtube-Kanal des Landesdenkmalamtes Berlin (www.youtube.com/landesdenkmalamtberlin) – ohne Anmeldung, ohne Teilnahmegebühr. Fragen können gestellt werden unter www.sli.do unter dem dem Hashtag #Olympiagelaende. (kb, 12.5.21)

Berlin, Olympiagelände, private Reisefotografie, 1938 (Bild: Foto:Fortepan, Judit Hegedus, CC BY SA 3.0, 1938)