Hannover, Senator-Feldmann-Heim,1950er Jahre (Bild: © Kommunalarchiv Herford, Foto: Hans Wagner)

Das gute Leben für alle?

In der politischen Debatte wurde gerne ein „gutes Leben“ versprochen – und allzu oft wurden die Architekten und Städteplaner zu Erfüllungsgehilfen: Sie sollten den Wohnungsmangel der großen Städten beheben. Doch wie sieht das Umfeld für ein gelingendes Leben aus? Die Ringvorlesung „Das gute Leben für alle? Architektur als kommunale Fürsorge“ des Kunsthistorischen Seminars Hamburg wirft auf diese Frage einen historischen Blick. Im Wintersemester 2018/19 findet die Veranstaltungsreihe (Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Erweiterungsbau ESA W, Raum 120, 1. Stockwerk) jeweils dienstags um 18.15 Uhr statt.

Den Reigen eröffnet am 5. November 2018 (Edmund-Siemers-Allee 1, Erweiterungsbau ESA W, Raum 221, 2. Stockwerk) eine Podiumsdiskusison mit Martin Düchs (Universität Bamberg), Paolo Fusi (HafenCity Universität), Hanno Rauterberg (Die Zeit) und Dorothee Stapelfeldt (Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Hamburg) unter der Moderation von Frank Schmitz (Universität Hamburg). Am 20. November spricht Elke Katharina Wittich (Hamburg)  über „Johann Peter Willebrands ‚Grundriß einer schönen Stadt‘ von 1775/1776“. Eva von Engelberg (Weimar) informiert am 11. Dezember über „Historisierende Altstadtkonzepte“, anschließend referiert Markus Jager (Hannover) am 18. Dezember 2018 über „Berliner Fürsorgebauten der Gründerzeit“. Am 22. Januar 2019 dreht sich der Vortrag von Mari Hvattum (Oslo) um „Care, Control, and Conflict in 19th Century Institution Building“, während am 29. Januar 2019  Kenny Cupers (Basel) „Architecture and Biopolitics“ behandelt. (kb, 24.10.18)

Hannover, Senator-Feldmann-Heim, 1950er Jahre (Bild: © Kommunalarchiv Herford, Foto: Hans Wagner)