Graz, St. Peter, Terrassenhaus (Bild: Moschitz S.Partl, GFDL oder CC BY SA 3.0, 2008)

Das Modell Steiermark

Zu wenig bezahlbarer Wohnraum, das betrifft immer mehr Städte – von Berlin über Freiburg und Jena bis zu Wien und Graz. In Österreich lieferte das sog. Modell Steiermark neue Lösungswege im Massenwohnungsbau der Nachkriegsmoderne. Vor diesem Hintergrund findet die Abendveranstaltung „Der Wohnbau des Modell Steiermark und dessen Wohnzufriedenheit“ von Helle Panke e. V. Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin findet am 21. November 2019 im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt (Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin) statt. Der Abend mit der Grazer Architektin und Wohnbauforscherin will das Modell Steiermark zunächst geschichtlich in seine politischen Voraussetzungen einordnen.

Mittels einer publizierten Studie wurde der Grad der Wohnzufriedenheit erhoben, mit dem Ergebnis: In den partizipativen Wohnbauten waren die Bewohner leicht zufriedener als in konventionellen Bauten. Die Ergebnisse der Studie anhand einer österreichischen Modellvergabe soll die Grundlage für ein stadtpolitisches Gespräch über die Vergabeverfahren der Stadt Berlin und partizipative Stadtentwicklung geben. (kb, 9.11.19)

Graz, St. Peter, Terrassenhaus (Bild: Moschitz S.Partl, GFDL oder CC BY SA 3.0, 2008)