Das neue Heft ist da: Pretty Ugly

Pfaffenhausen, RAICO (Bild: Gnathostomata, GFDL oder CC BY SA 3.0)
Wer sagt, der Klassizismus müsse vorbei sein: Pfaffenhausen, RAICO-Firmensitz (Bild: Gnathostomata, GFDL oder CC BY SA 3.0)

Moderne hat zurückhaltend und nobel zu sein. Was machen wir aber mit den Bauten der 1970er und 1980er Jahre, die spät- und postmoderne Freude an dem Spiel mit Formen und Farben zeigten? Das Winter-Heft von moderneREGIONAL „Pretty Ugly – zu schön, um modern zu sein“ (Redaktion: Daniel Bartetzko) wandelt auf den Spuren eines Stils, der uns größtenteils noch zu nah ist, um seine Werte erkennen zu können.

Im Leitartikel sinniert Till Briegleb über die Schönheit, den Geschmack und die Vergänglichkeit der späten Moderne. Karin Berkemann staunt über einen opulenten 1980er-Jahre-Bau im hessischen Langen. Jan Kampshoff setzt ein gescheitertes Zukunftsprojekt ins Bild: das Habiflex in Dorsten. Karin Hartmann untersucht die Unwirtlichkeit einer modernen Fußgängerzone, der Königsplätze in Paderborn. Christian Holl betritt den postmodernsten Straßenzug der Mainmetropole, die Frankfurter Saalgasse. Uta Winterhager freut sich an farbfrohen Kölner Hochhausfassaden. Turit Fröbe fotografiert Bausünden in ganz Deutschland. Und schließlich spricht Daniel Bartetzko mit Ursulina Schüler-Witte über den Berliner Bierpinsel. (db,  18.1.16)