Das Schloss in der Republik

Berlin, Schloss bei der Sprengung 1960 (Bild: Bundesarchiv Bild-Nr. 83-07964-0001)
Das Berliner Schloss bei Sprenungsarbeiten im Jahr 1950 (Bild: Bundesarchiv Bild-Nr. 83-07964-0001)

Mit dem „Wiederaufbau“ des Berliner Stadtschlosses brach auch wieder die Grundsatzdiskussion auf: Was fängt eine moderne Demokratie mit einem historischen Schloss an? Dieser Frage spürt die Tagung „Das Schloss in der Republik. Monument zwischen Repräsentation und Haus der Geschichte“ – zugleich das Herbstsymposion der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten – in den Dornburger Schlössern bei Jena vom 17. bis zum 18. Oktober 2014 nach. Die Vorträge beleuchten das Thema anhand bundesweiter Beispiele: Prof. Dr. Ulrich Schütte spricht über Repräsentationsstrategien der Fürstenschlösser nach 1945, Dr. Guido Hinterkeuser beleuchtet das Berliner Schloss unter den beiden deutschen Diktaturen (1933-51/63), Dr. Franz Nagel berichtet über Thüringer Schlösser zwischen Denkmalwert und Nutzungsdruck nach 1945 u. v. m.

Für den Festvortrag konnte Dr. Cajetan von Aretin/München gewonnen werden. Die Exkursion führt am Samstagnachmittag durch das Schloss Schwarzburg. Anmeldungen sind noch bis zum 6. Oktober möglich unter: stiftung@thueringerschloesser.de. Die Teilnahmebestätigung erfolgt durch Anmeldung und Überweisung der Tagungsgebühr (25,- €, ermäßigt 18,- €) und evtl. des Exkur­sionsbeitrages (18,- €) bis zum 8. Oktober 2014 unter Angabe des Namens auf das Konto der Stiftung bei der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt: IBAN: DE03 8305 0303 0000 0001 24, BIC: HELADEF1SAR. (kb, 12.9.14)