Das Versprechen der Moderne

Margret Hoppe, "Das Versprechen der Moderne" (Bild: Scheidegger & Spiess)
„Das Versprechen der Moderne“ spürt in Fotos und Beiträgen den Baukunstwerken Le Corbusiers nach  (Bild: Scheidegger & Spiess)

Sichtbeton, klare Formen und wechselnde Farbflächen: Die Fotografin Margret Hoppe (* 1981) fing mit der Kamera ein, was Le Corbusiers Bauten zu Inkunabeln der Klassischen Moderne macht. Zum Jahreswechsel 2014/15 zeigte Hoppe ihre Aufnahmen bereits in einer Einzelausstellung im Museum der bildenden Künste Leipzig – und wurde dafür mit dem Kunstpreis der Sachsen Bank 2014 ausgezeichnet.

Nun hat der Züricher Verlag Scheidegger & Spiess die Fotografien in einem opulenten Bildband zusammengefasst. Margret Hoppes Fotografien zeigen Le Corbusiers Bauten menschleer, doch voller Spuren ihrer Nutzung. Sie verwandeln sich zu Zeichen, die an malerische oder skulpturale Werke der frühen Moderne erinnern. Ergänzt wird diese Werkübersicht durch weitere Fotografien internationaler Bauten der klassischen Moderne, durch Texte fachkundiger Autoren – von Oliver Fern und Hans-Werner Schmidt über Sarah Alberti bis zu Marc Ries – und ein Interview mit der Künstlerin selbst. (kb, 16.3.15)

Hoppe, Margret, Das Versprechen der Moderne, hg. von Hans-Werner Schmidt in Zusammenarbeit mit dem Museum der bildenden Künste Leipzig, Englisch/Deutsch, Scheidegger & Spiess, Zürich 2014, gebunden, 51 Farb- und 34 Schwarzweiß-Abbildungen, 24 x 30 cm, ISBN 978-3-85881-461-6.