Potsdam, Besichtigung im Schloss Sanssouci, 1951 (Bild: Bundesarchiv Bild 183-10799-0014, CC BY SA 3.0.de, Foto: Schack)

Denkmalschutz im Staatssozialismus

Denkmalschutz im Staatssozialismus

Potsdam, Besichtigung im Schloss Sanssouci, 1951 (Bild: Bundesarchiv Bild 183-10799-0014, CC BY SA 3.0.de, Foto: Schack)
Restroyalismus in Filzpantoffen: Besichtigung im Schloss Sanssouci, 1951 (Bild: Bundesarchiv Bild 183-10799-0014, CC BY SA 3.0.de, Foto: Schack)

Im Schloß Weesenstein/Sachsen – veranstaltet vom Imre Kertész Kolleg Jena, der Stiftung Ettersberg, der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gem. GmbH sowie der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten – findet vom 29. bis zum 30. Juni 2016 die Tagung „Denkmalschutz im Staatssozialismus“ statt. Erstmals sollen Grundlagen der Geschichte des Denkmalschutzes im Staatssozialismus nach dem Zweiten Weltkrieg in europäischer Perspektive beleuchten werden.

Baudenkmäler sollen fruchtbar gemacht werden, indem sie nach mehr als nach ihrer bloßen Baugeschichte befragt werden. Vielmehr werden sie im Rahmen der Tagung in erster Linie als historische Orte begriffen: als Schauplätze für Handlungen und Verhandlungen, deren Bedeutung und Implikationen weit über die Objektgeschichte hinausweisen. Im Zentrum stehen dabei als besonders sichtbare Orte Schlösser, Sakralbauten und Altstädte und die dort wirkenden unterschiedlichen Akteure in ihren jeweiligen Kontexten und Bezügen. Ziele sind dabei eine Bestandsaufnahme vorhandener Forschungen, die Beschreibung von Forschungsdesideraten und die Verankerung der Befunde im weiteren politischen, sozialen und kulturellen Kontext des Staatssozialismus in der DDR, Ostmittel- und Südosteuropa und der Sowjetunion. Die Tagung ist öffentlich, um Anmeldung wird bis zum 20. Juni 2016 gebeten unter katharina.schwinde@uni-jena.de. (kb, 4.6.16)