Denkmalschutz im Staatssozialismus

Potsdam, Besichtigung im Schloss Sanssouci, 1951 (Bild: Bundesarchiv Bild 183-10799-0014, CC BY SA 3.0.de, Foto: Schack)
Restroyalismus in Filzpantoffeln: Schloss Sanssouci, Potsdam, 1951 (Bild: Bundesarchiv Bild 183-10799-0014, CC BY SA 3.0.de, Foto: Schack)

Unter dem Titel „Denkmalschutz im Staatssozialismus 1945 – 1990: Orte und Akteure“ geht es in Jena vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2016 erstmals um die Geschichte des Denkmalschutzes und des Umgangs mit historischen Baudenkmälern im europäischen Staatssozialismus nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Imre Kertész Kolleg Jena, die Stiftung Ettersberg, die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen GmbH und die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten wollen diese Frage aus dem europäischem Blickwinkel untersuchen.

Kulturdenkmäler sollen betrachtet werden als Schauplätze für Handlungen und Verhandlungen, deren Bedeutung und Implikationen weit über die Objektgeschichte hinausweisen. Im Mittelpunkt stehen dabei besonders sichtbare Orte wie Schlösser, Sakralbauten und Altstädte. Von Interesse ist dabei der Staatssozialismus in der DDR, Ostmittel- und Südosteuropa und der Sowjetunion, auch ausdrücklich im Vergleich mit dem westlichen Europa. Beiträge anhand konkreter Fallbeispiele werden in den folgenden Sektionen erbeten: Orientierungsmuster, Verantwortung und Öffentlichkeiten, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Nutzungen. Reisekosten und Verpflegung der Konferenzbeiträger werden im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen von den Veranstaltern übernommen. Ein Kurzexposé von max. einer Seite kann bis zum 4. Januar 2016 gesendet werden an: Dr. Raphael Utz, Wiss. Geschäftsführer des Imre Kertész Kollegs Jena, raphael.utz@uni-jena.de. (kb, 20.11.15)