Die Stadt Bochum hat die U-Bahnstation „Deutsches Bergbau-Museum“ als Teil der U35 CampusLinie unter Denkmalschutz gestellt. Der 1989 in Betrieb genommene Bahnhof ist damit die erste U-Bahnstation in Nordrhein-Westfalen, die als technisches Denkmal anerkannt wird. Die Unterschutzstellung erfolgte am 13. September, dem bundesweiten „Tag des offenen Denkmals. Die U35 ist bis heute die einzige Stadtbahnlinie im Ruhrgebiet, die zwei Städte (Bochum und Herne) direkt miteinander verbindet.
Die Station „Deutsches Bergbau-Museum“ entstand in der so genannten „Bochumer Bahnhofsbauweise“ nach Plänen des städtischen Ingenieurs Jochen Habeck, der sie zugleich als außenliegenden Ausstellungsraum des Deutschen Bergbau-Museums Bochum konzipierte. „Die architektonische Gestaltung greift Themen des Bergbaus auf und schafft damit eine direkte Verbindung zwischen der unterirdischen Verkehrsinfrastruktur und der montanhistorisch geprägten Stadtgeschichte an der Oberfläche“, so Heike Möller, Leiterin des Amts für Stadtplanung und Wohnen der Stadt Bochum. Die gestreifte Gestaltung der Wände soll Sedimentschichten darstellen. (db, 22.9.26)

Bochum, U-Bahnhof U35 Deutsches Bergbaumuseum (Bild: Lutz Leitmann / Stadt Bochum)

