Frankfurt, Kramers Institut für Pharmazie in der Georg-Voigt-Straße, im Hintergrund noch der heute niedergelegte AfE-Turm (Bild: adornix, GFDL oder CC-BY-SA-3.0)

Der Campus und seine Architektur

Der Campus und seine Architektur

Frankfurt, Kramers Institut für Pharmazie in der Georg-Voigt-Straße, im Hintergrund noch der heute niedergelegte AfE-Turm (Bild: adornix, GFDL oder CC-BY-SA-3.0)
Der alte Campus Bockenheim, im Hintergrund noch der heute niedergelegte AfE-Turm (Bild: adornix, GFDL oder CC BY SA 3.0)

In Frankfurt am Main findet sich derzeit zweimal ein innerstädtischer Unicampus. Während der nachkriegsmoderne Campus Bockenheim – geprägt von der Architektur Ferdinand Kramers – schrittweise aufgegeben wird, entsteht auf dem Campus Westend rund um Poelzigs I.G. F arbenhaus abschnittsweise das neue bauliche Antlitz der Goethe-Universität. Die Konferenz „Wissensräume. Der Campus und seine Architektur“ widmet sich am 22./23. Juli in Frankfurt historischen und gegenwärtigen Entwürfen von Universitätsarchitektur und verspricht Erkenntnisse, die über das Beispiel Frankfurt hinausweisen.

Organisator der Tagung sind die Studiengruppe Architektonischer Affekt und gebaute Imagination des Forschungszentrums historische Geisterwissenschaften an der Goethe-Universität und das Atelier de Recherche an der Universität des Saarlands. Die Studiengruppe widmet sich dem Themenkomplex bereits seit drei Semestern, die Konferenz soll Raum geben, Reflexionen zu bündeln und interdisziplinär zu diskutieren. Inhaltliche Schwerpunkte sind die drei Themenfelder Campen der Nachkriegsmoderne, Campen der Gegenwart, sowie Methoden und Künste der „Raumforschung“. Zuhörer und Diskutanten können ohne Anmeldung teilnehmen. (jr, 1.7.16)