Der Grosse Bau

Marburg, Ernst-von-Hülsen-Haus (Bild: Andreas Trepte, CC BY SA 3.0)
Veranstaltungsort und Tagungsthema zugleich: das expressionistische Ernst-von-Hülsen-Haus in Marburg (Bild: Andreas Trepte, CC BY SA 3.0)

„Der Große Bau“, so nannte Walter Gropius 1919 im Bauhaus-Manifest die utopische Vorstellung eines Einheitskunstwerks, zu dem alle gestalterischen Disziplinen zusammengeführt werden. Vom 28. bis zum 30. Mai 2015 widmen sich das Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg und das Deutsche Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg mit der Tagung „Der Große Bau“ den Kulturbauten und Bildungskonzepte in der Weimarer Republik. Veranstaltungsort und Referenzobjekt der Tagung ist der 1927 eröffnete „Jubiläumsbau“ der Marburger Universität, seit 1950 unter dem Namen Ernst-von-Hülsen-Haus geführt.

Der monumentale Bau sollte programmatisch benachbarte Disziplinen ebenso verbinden wie die universitäre und öffentlicher Bildung: vom Museum über mehrere Universitätsinstitute, Bibliotheken und Seminarräume bis hin zu einen Konzert- und einen Vortragssaal, Studiensälen für Abgüsse antiker Statuen sowie das spätere Bildarchiv Foto Marburg. Die Tagung umfasst Beiträge zum Hülsen-Haus ebenso wie bundesweite Vergleichsbeispiele. Anmeldung und Information unter: museum@uni-marburg.de. (kb, 16.4.15)