Zugegeben, die Titelzeile für diese Veranstaltung schreibt sich fast schon von selbst. Denn sowohl die Location (das 1977 eingeweihte Kunstmuseum im ehemaligen Potsdamer Ausflugslokal) als auch die Person (der Fürstreiter und Dokumentator ostmoderner Bau-Kunst) sind schon fester Bestandteil der Szene. Im Doppelpack gibt es Martin Maleschka im Minsk am 5. Februar 2026 um 19 Uhr zum Thema „Frohe Zukunft in Potsdam? Die baubezogene Kunst der DDR im Hier und Jetzt“.
Der Vortrag gehört zum Rahmenprogramm der laufenden Ausstellung „Wohnkomplex“ rund um die Baukunst der Ostmoderne. Denn Potsdam ist dafür ein mehr als aussagekräftiges Beispiel, wurde und wird hier der oft ideologisch gefärbte Kampf um das bauliche Erbe der DDR-Zeit doch besonders greifbar. Und mit vielen der ostmodernen Bauwerke, die einem – oft in historische Formen gekleideten – Neubau weichen mussten, gehen auch architekturbezogene Kunstwerke verloren. Der Vortrag findet im Café Hedwig statt, der Eintritt ist frei. Die Veranstalter:innen bitten Besucher:innen darum, ein Ausstellungsticket zu lösen, wenn man vorab die Ausstellung besuchen möchte. (kb, 4.2.26)

Potsdam, Museum „Das Minsk“ (Bild: © Raimond Spekking & Elke Wetzig, CC BY SA 4.0, via Wikimedia Commons, 2023)
