Für die Olympischen Winterspiele 1964 wurden in Innsbruck nicht nur einzelne Sportstätten ausgebaut und neu errichtet – sondern die Spiele dienten auch als Motor für Stadtentwicklung und Stadtausbau. Zahlreiche weitere Gebäude entstanden, deren direkte Verknüpfung mit den Spielen heute nicht mehr zwangsläufig bekannt ist. Die ohnehin stark auf den Tourismus ausgerichtete Infrastruktur der Stadt wurde auf eine Bewältigung der Massen an Besucher*innen und Teilnehmer*innen der Spiele ausgeweitet. Olympia 1964 wirkte über Innsbruck hinaus bis Seefeld, Igls und die Axamer Lizum. Mit der überraschend zweiten Ausrichtung der Winterspiele 1976 konnte zwar an die ersten Spiele angeknüpft werden, dennoch hatte sich in der Zwischenzeit der Standard verändert – und auch die Investitionsbereitschaft der Bürger*innen.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Olympia 1976 blickt die Ausstellung „Bauten für Olympia Innsbruck 1964/1976“ im Archiv für Bau.Kunst.Geschichte Innsbruck nun zurück auf beide Winterspiele am Tiroler Austragungsort. Wie würde die Stadt ohne die vergangenen Spiele heute aussehen? Welchen Einfluss hatten die beiden Großveranstaltungen auf den touristischen Ausbau? Die Schau stellt sich der Frage nach der Bedeutung der wichtigen Sportereignisse für die Entwicklung Innsbrucks. Darüber hinaus sucht sie eine eine Einordnung der Bauten im internationalen Kontext mit Blick auf Architekturen für die olympischen Spiele. Die Ausstellung wurde im Rahmen eines Seminars an der Universität Innsbruck im Sommersemester 2025 entwickelt. Sie ist eine Kooperation des Archiv für Bau.Kunst.Geschichte der Universität Innsbruck mit dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck und dem städtischen Kulturamt. (db, 31.1.26)

Innsbruck, Olympiabahn mit Bergstation (Bild: Andreas Faessler, CC BY-SA 4.0)

Innsbruck, Olympiabahn mit Bergstation (Bild: Andreas Faessler, CC BY-SA 4.0)

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