Dresden, "Der Sozialismus siegt" (Bild: Erich Braun, CC BY SA 3.0)

Sozialismus und Kunstgeschichte

Osteuropa hat in der Forschung gerade Konjunktur – dennoch gibt es noch weiße Flecken auf der Landkarte wie die Rolle des sozialistischen Kunsthistorikers: ihren Aktivitäten an den Hochschulen, im Ausstellungswesen und in den Massenmedien. Die dazugehörige Veranstaltung: „Art History and Socialism(s) after World War II: The 1940s until the 1960s“ soll vom 28. bis zum 29. Oktober 2016 im Institut für Kunstgeschichte in Tallinn – in Kooperation mit dem Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas in Leipzig und dem „Chair of Art History of Eastern and East Central Europe“ an der Humboldt Universität Berlin – stattfinden. Die Konferenz sucht nach Themen wie: die Rolle Moskaus in der Entwicklung der marxistisch-leninistischen Kunstgeschichts-Diskussion, nationale Schulen in den „sozialistischen Staaten“, das Verhältnis zur Moderne in der stalinistischen Ära u. v. m.

Einsendungen (Titel und Abstract: rund 400 Worten, Biographie: rund 150 Worten, Kontaktdaten als rtf-, doc- oder docX-Format), werden bis zum 25. Februar 2016 entgegengenommen unter: Kristina Jõekalda, kristina.joekalda@artun.ee. Die dann ausgewählten Beitragenden werden voraussichtlich von der Anmeldegebühr freigestellt, erhalten ihre Reisekosten erstattet. Für 2017 und 2018 sind Folgetagungen in Berlin und Leipzig geplant. (kb, 15.1.15)

Der Sozialismus und die Kunst, eine Geschichte voller Missverständnisse: der Schriftzug „Der Sozialismus siegt“ im „wiederaufgebauten“ Dresden (Bild: Erich Braun, CC BY SA 3.0)