In Duisburg-Hochheide wurde einer der letzten verbliebenen Hochhausblöcke, der sog. kleine Weiße Riese, gesprengt. Ihm gingen 2019 und 2021 bereits zwei Sprengungen voraus. Übrig bleiben drei Punkthochhäuser der der Großwohnsiedlung. Einer von ihnen machte in den vergangenen Jahren immer wieder Schlagzeilen kam, gilt als „Horrorhochhaus“, das mit Clankriminalität in Verbindung gebracht wurde. Die gesamte Siedlung stammt aus den Jahren 1969 bis 1974, für die Neubauten wurden damals Teile einer hitorischen Bergarbeitersiedlung beräumt.

Vor Beginn der Arbeiten hatte man das Haus 2020 entmietet, entkernt und Schadstoffe separat entfernt. Die Sprengung, für die das Gebiet weiträumig evakuiert wurde, hat man im WDR via Livestream übertragen. Zudem zog vor Ort zahlreiche Schaulustige und Fotograf:innen an. Ziel der Maßnahme ist es, die Siedlung wieder stärker sozial zu durchmischen, mehr Grünflächen anzubieten und ein neues Quartierszentrum aufzubauen. Auch den „großen Weißen Riesen, das schlagzeilenträchtige Hochhaus, hat die Stadt im Visier. Sie will es aus Privateigentum erwerben und mittelfristig wohl auch niederlegen. (kb, 7.8.25)

Duisburg-Hochheide, Punkthochhäuser vor Beginn der Abrisse (Bild: Carsten, CC BY SA 3.0, 2012)

Duisburg-Hochheide, Punkthochhäuser vor Beginn der Abrisse (Bild: Carsten, CC BY SA 3.0, 2012)

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