Balkan, Soldat fotografiert Zivilist, 1943 (Bild: Bundesarchiv Bild 101I-191-1656-14)

Deutsche Kriegsfotografie

„Bewaffnet mit der Kamera“, diese Redewendung hatte zwischen 1939 und 1945 eine sehr wörtliche Bedeutung. Der Workshop widmet sich vom 13. bis zum 14. März 2015 dem Thema „Deutsche Kriegsfotografie im Zweiten Weltkrieg. Zwischen privater und professioneller Praxis“. Dabei werden Aspekte wie Produktion, Distribution und Rezeption der fotografischen Dokumente betrachtet und diskutiert. So sollen Abhängigkeiten, Ähnlichkeiten und Unterschiede der privaten und professionellen deutschen Kriegsfotografie im Zweiten Weltkrieg aufgezeigt werden.

Am ersten Tag des Workshops bieten Vorträge einen Gesamtüberblick über die professionelle und private Fotografie geleistet: von „Fotkokonvoluten der Wehrmachtssoldaten“ bis zur „Verschränkung professioneller und amateurhafter Fotografie“. Am zweiten Tag werden Dissertationsprojekte zum Thema vorgestellt und diskutiert: wie „Amateurfotografischen Fotoalben deutscher Wehrmachtssoldaten zwischen Weltanschauung, Selbstmitteilung und Erinnerung“, „Die Fotoproduktion der ‚Heeres-Propagandakompanie 689′“ oder „Der Einsatz von PK-Fotografen im Krieg gegen die UdSSR“. Alle Interessierten sind eingeladen, Veranstaltungsort ist der Anna-Maria von Schürmann-Raum (3.229) im Philosophikum im Historischen Institut an der Universität zu Köln. (kb, 5.3.15)

Balkan, Soldat fotografiert Zivilist, 1943 (Bild: Bundesarchiv Bild 101I-191-1656-14)