Transparente am Architektur-Gebäude der TU Berlin im Protest gegen die Verabschiedung der Notstandsgesetze, 28. Mai 1968 (Bild: Holger Ellgaard, CC BY SA 3.0)

Die Architekten und die 60er

Die Tagung „The Sixties and the Education of the Architect“, die eine Ausstellung zur Architektur des Jahres 1968 (14. Mai bis 17. Oktober 2018, Cité de l’architecture et du patrimoine) begleitet, soll vom 15. bis 16. Mai 2018 in Paris (Cité de l’architecture, Paris und Ensa Paris-Malaquais) stattfinden. Die Konferenz will ausloten, wie Architektur in den 1960er und 1970ern, einer Zeit der radikalen institutionellen, sozialen, politischen und didaktischen Umbrüche in Westeuropa, gelehrt wurde. Bis zum 12. Januar 2018 werden noch Themenvorschläge gesucht.

Mögliche Schwerpunkte sind: 1) biographische Details und Reisen von Schlüsselfiguren in der architektonischen Ausbildung, 2) politische und ökonomische Faktoren, welche die pädagogischen Veränderungen beeinflussten, 3) das Gleichgewicht zwischen der Ausbildung im Büro, den Bildenden Künsten, den Geistes- und Sozialwissenschaften, 4) die Erfahrungen  von Studierenden und Lehrenden mit Urbanismus, Industriedesign und Kommunikation, 5) die Rolle einzelner Gruppen (z. B. aus Übersee), 6) neue Medien in der Ausbildung (z. B. Tonband, Video). Vorschläge (ein Abstract von 250 Worten, einige Schlüsselworte zum Gegenstand, ein persönliches Resümee von 100 Worten) sind willkommen unter: annedebarre@wanadoo.fr, caroline.maniaque@rouen.archi.fr. (kb, 12.12.17)

Transparente am Architektur-Gebäude der TU Berlin im Protest gegen die Verabschiedung der Notstandsgesetze, 28. Mai 1968 (Bild: Holger Ellgaard, CC BY SA 3.0)