Das ISA in den Wendejahren

Baupolitik und Planung im Umbruch (Bild: Leibniz-Gesellschaft)
Baupolitik und Planung im Umbruch (Bild: Leibniz-Gemeinschaft)

Das ISA (Institut für Städtebau und Architektur) war Teil der Bauakademie – der wichtigsten Behörde, Forschungseinrichtung und Gelehrtengesellschaft, mit welcher die DDR in diesem Gebiet aufwarten konnte. 1962 gegründet, beaufsichtigte das ISA alle Generalbebauungspläne, Neubaugebiete und städtebaulichen Wettbewerbe. Darüber hinaus beteiligte es sich an der (internationalen) Forschung und bot in den 1980er Jahren einen Ort für Reformdiskussionen.

Am 12. Dezember 2014 richtet die Leibniz-Gemeinschaft in Berlin die Tagung „Baupolitik und Planung im Umbruch: Das ISA der Bauakademie der DDR 1985-1995“ aus. Die Konferenz beleuchtet die Rolle des ISA im innerdeutschen und internationalen Fachdiskurs und in den Umbruchsjahren um 1989. Darüber hinaus wird nach dem bleibenden Beitrag des ISA gefragt. Es wird eine Tagungsgebühr von 5 Euro erhoben. Um Anmeldung wird bis zum 5. Dezember 2014 gebeten unter: Petra Geral, geral@irs-net.de, 03362/793142 oder unter www.irs-net.de/ISA-Tagung. (kb, 25.11.14)