Bild: Frankfurt am Main, Bau des Philosophicums, 1959Bundesarchiv Nr. B 145 Bild-F006599-0004, CC BY SA 3.0, Foto: Rolf Unterberg

Die Bauten von Ferdinand Kramer

Ferdinand Kramer (1898–1985) kennt die Geschichte vor allem als Designer. Noch bis zum 1. Mai 2016 widmet sich die Ausstellung „Linie Form Funktion – Die Bauten von Ferdinand Kramer“ im Frankfurter DAM einer anderen Seite des Gestalters: seiner Architektur. In den 1920er Jahren war  Kramer Mitarbeiter von Ernst May im Neuen Frankfurt und emigrierte später in die USA. 1952 kehrte er nach Frankfurt zurück und wirkte hier als Leiter des Universitätsbauamts. Nach dem Umzug der Universität stehen seine radikal schlichten Gebäude nun vor einer ungewissen Zukunft.

Begleitend zur Ausstellung gibt es die Möglichkeit, sich mit Kramer selbst vertraut zu machen. Treffpunkt der Führung, die von Matthias Solbach (SSP SchürmannSpannel AG) und Dr. Julia Krohmer (Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung) am 14. Januar, 18. März und 16. April 2016 jeweils 16 Uhr angeboten wird, ist die Brücke vor dem Hörsaalgebäude (Georg-Voigt-Straße 14–16, 60325 Frankfurt am Main). Gezeigt wird das Ehemalige Institutsgebäude für Pharmazie, Lebensmittelchemie und Städtisches Nahrungsmitteluntersuchungsamt, jetzt Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl wird um Anmeldung gebeten unter: inka.plechaty@stadt-frankfurt.de. Am 20. Januar laden der Kurator Wolfgang Voigt und Lore Kramer um 19 Uhr zum Erzählcafé ins DAM. (kb, 9.1.16)

Einer der prägenden Frankfurter Kramer-Hochschulbauten, fotografiert von ihm selbst: das Philosophicum (Bild: Frankfurt am Main, Bau des Philosophicums, 1959, Bundesarchiv Nr. B 145 Bild-F006599-0004, CC BY SA 3.0, Foto: Rolf Unterberg)