Wie wurde Öffentlichkeit nach 1945 neu gedacht? Inwiefern spiegeln sich in der Mainzer Nachkriegsarchitektur Ideen von Offenheit, Zugänglichkeit und gemeinschaftlicher Nutzung – insbesondere in öffentlichen Stadträumen wie Plätzen, Straßenräumen und frei zugänglichen Gebäuden? Der Wiederaufbau bot nicht nur die Chance für neue Gebäude, sondern auch für neue Formen des städtischen Zusammenlebens. Dieser Zeit widmen sich unsere Kollegen von den Betonisten am 12. Mai um 17.30 Uhr bei einem Rundgang durchs Nachkriegs-Mainz, veranstaltet gemeinsam mit der Architektenkammer Rheinland-Pfalz. Der Treffpunkt wird per Mail bekannt gegeben, die Teilnahme ist kostenfrei, und zur Anmeldung gelangt man hier.

Das Kollektiv widmet sich diesen oft selbstverständlichen, aber prägenden Stadträumen und macht auf ihre architektonischen Qualitäten, ihre Entstehungsgeschichte und ihre heutige Wahrnehmung aufmerksam. Ziel ist es, den Mainzer*innen einen neuen Blick auf die Nachkriegsarchitektur zu ermöglichen – jenseits von Vorurteilen und Gewohnheit. Im Rahmen der Führung „Offene Stadt? Öffentliche Räume der Mainzer Nachkriegsarchitektur“ werden ausgewählte Orte erkundet und sich der Frage genähert, wie Architektur und Städtebau Öffentlichkeit, Aufenthalt und Begegnung ermöglichen kann. (db, 8.5.26)

Mainz, Allianzhaus (Bild: Vanessa Evard / Die Betonisten)

Mainz, Allianzhaus (Bild: Vanessa Evard/Die Betonisten)

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