Die erste Hälfte

Keksdose, Bahlsen (Design: Emanuel Josef Margold, 1917, Bild: Christos Vittoratos, CC BY-SA 3.0)
Die großen kulturellen Umwälzungen offenbaren sich im Kleinen: eine Bahlsen-Keksdose aus dem Jahr 1917 (Design: Emanuel J. Margold, Bild: Christos Vittoratos, CC BY-SA 3.0)

In diesem Sommer widmen sich gleich zwei Calls for Papers den Anfängen der Moderne. Der erste gilt einer kunst- und kulturhistorischen Sektion einer interdisziplinären Tagung, die vom 14. bis 16. Januar 2016 in Leipzig stattfinden wird. „East Central Europe-1st half of 20th century. Transnational Perspecitves“ ist das Thema der Konferenz, das in der gesuchten Sektion auf seine Kontinuitäten und Brüche hin befragt wird: kulturelle Äußerungen zwischen nationaler Identität und weltbürgerlicher Abstraktion, politische Verstrickungen von Künstlern, internationale Zusammenarbeit im Film u. v. m. Vorschläge können bis zum 30. Juli eingereicht werden: hadler@uni-leipzig.de, knaumann@uni-leipzig.de, beata.hock@uni-leipzig.de.

In Paris sucht man für den 20. und 21. Mai 2016 nach guten Themenvorschlägen unter dem Motto „Les années 1910. Arts décoratifs, mode, design“. Die 1910er Jahre bedeuteten nicht nur für die Architektur, sondern auch für die „dekorativen Künste“ den Sprung in die Moderne: von der Werkbund-Jubiläumsausstellung bis zur Gründung des Bauhauses. Für die internationale Tagung können Einsendungen – ausdrücklich auch zu den Wechselbezügen zwischen „Dekoration, Mode, Design“ und Architektur – bis zu 2.000 Zeichen mit einer kurzen Biographie eingereicht werden unter: lesannees1910@gmail.com. (kb, 13.7. 15)