"Das Ehepaar Manchonin und die Moderne" (Bild: Tschechisches Zentrum Berlin)

Die Manchonins

Die Manchonins

"Das Ehepaar Manchonin und die Moderne" (Bild: Tschechisches Zentrum Berlin)
„Das Ehepaar Manchonin und die Moderne“ (Bild: Tschechisches Zentrum Berlin)

Mit einer Gesprächsrunde zum Schaffen des Architekten-Ehepaars Věra und Vladimír Machonin geht am 3. Juni zwischen 18 und 23 Uhr im Tschechischen Zentrum Berlin (Wilhelmstraße 44/Eingang Mohrenstraße, 10117 Berlin) die Ausstellung „Einkaufen in der Moderne“ zu Ende, die sich mit der Architektur tschechischer Kaufhäuser in den Jahren 196575 beschäftigt.

Die Architekten solch unverwechselbarer Bauten wie des Kaufhauses Kotva in Prag (und im Fall von Věra Machoninová auch des Prager Hauses der Wohnkultur) oder des Hotels Thermal in Karlovy Vary haben Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre auch das Gebäude der Botschaft der damaligen ČSSR in der DDR entworfen, dessen Räumlichkeiten heute die Botschaft der Tschechischen Republik nutzt. Dieser Bau, in dem seit 2012 auch das Tschechische Zentrum Berlin seinen Sitz hat, gehört dank seiner beeindruckenden Form, seiner originellen Raumaufteilung und dank der wertvollen erhaltenen Inneneinrichtung zu den wichtigsten Bauten der tschechischen Architektur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In der Gesprächsrunde diskutieren Lukáš Beran, tschechischer Architekturhistoriker und ausgwiesener Experte für das Werk des Ehepaars Machonin, sowie Wolfgang Kil, Architekturkritiker und Publizist. Das Gespräch in englischer Sprache moderiert Petr Klíma, Autor der Ausstellung „Einkaufen in der Moderne“. (kb, 25.5.16)