Die Mitte der Berliner Gropiusstadt

J. H. Brinkkötter, Eine (halb-)runde Sache (Bild: J. H. Brinkkötter)
Jan Brinkkötter untersucht die Planungsgeschichte der Berliner Gropiusstadt (Bild: J. Brinkkötter)

Spätestens seit dem Skandal-Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ wird die Berliner Gropiusstadt ihr Schmuddel-Image nicht mehr los. Doch sehen Architekturbegeisterte längst mehr als einen „sozialen Brennpunkt“, entwarf doch kein Geringerer als Walter Gropius (1883-1969) die modellhafte Neubausiedlung. Mit seinem Büro „The Architects Collaborative“ entwickelte der Bauhaus-Künstler das innovative Konzept, das bis 1975 in stark veränderter Form im Berliner Stadtteil Neukölln umgesetzt wurde.

In seinem Buch „Eine (halb-)runde Sache? Zum Denkmalwert der städtebaulichen Mitte von Gropius und The Architects Collaborative in der Berliner Gropiusstadt“ untersucht der Architekturhistoriker Jan Hendrik Brinkkötter die Planungsgeschichte der Gropiusstadt. Er konzentriert sich auf zwei prägende Bauten: das halbrunde Gropiushaus und das Hochhaus der Baugenossenschaft Ideal. Über vielfältiges Plan- und Abbildungsmaterial hinaus bietet das Taschenbuch eine Chronik und Informationen zu den beteiligten Personen. (kgb, 19.6.14)

Jan Hendrik Brinkkötter, Eine (halb-)runde Sache? Zum Denkmalwert der städtebaulichen Mitte von Gropius und The Architects Collaborative in der Berliner Gropiusstadt, 2014, Taschenbuch, 150 Seiten, ISBN 978-3000439704.