Die südeuropäische Stadt

Madrid, Gran Vía (Bild: Edescas2)
Madrid, Gran Vía – die moderne Seite der südeuropäischen Stadt (Bild: Edescas2)

Chaotisch, liebenswert, aber sicher nicht richtig modern – in der Forschung führte „die“ südeuropäischen Stadt lange ein Schattendasein. Der Workshop „The South European city. Urban space and urban society in the 20th century“ des Deutschen Historischen Instituts und der Universität München will mit diesem Vorurteil aufräumen. Vom 23. bis zum 25. Oktober 2014 sollen Interessierte aus den unterschiedlichsten Fachbereichen erleben: Der südeuropäische Städtebau sich im 20. Jahrhundert entfaltete sich zu einem eigenständigen gesellschaftlichen, geistigen und kulturellen Raum.

In der Diskussion sollen Themen der Urbanisierung und Stadtplanung, städtischen Gesellschaft und Identität verknüpft werden. Die Fachvorträge und Diskussionen drehen sich um Rom und Lissabon und Rom, das Wachsen und Schrumpfen, organisiertes und „wildes“ Leben, das Zentrum und die Randbereiche, den öffentlichen und privaten Raum. Über den geschichtlichen Blick hinaus sollen auch Perspektiven für die Zukunft dieses modernen Erbes entfaltet werden. Die Konferenzsprache ist Englisch. (kb, 27.9.14)