Docomomo lädt nach Lissabon

Lissabon, Av. Infante Santo: "O Mar" von Maria Keil, (Bild: docomomo, Copyright: Tiago Miranda)
Lissabon, Av. Infante Santo: „O Mar“ von Maria Keil (Bild: docomomo, Copyright: Tiago Miranda)

Die „International Working Party for Documentation and Conservation of Buildings, Sites and Neighbourhoods of the Modern Movement“, kurz docomomo, engagiert sich seit fast 30 Jahren für die Dokumentation und Erhaltung moderner Baukunst – vom Solitär bis zum städtebaulichen Ensemble. In diesem Jahr hat sich docomomo als Tagungsort Lissabon ausgesucht.

Das Seminar „Rehabilitation and Re-use of the Modern Movement Architecture“ findet vom 27. bis 28. März 2015 in der Fundação Calouste Gulbenkian in der portugiesischen Metropole statt. Am ersten Seminartag werden Grundlagen-Vorträge zur „Wiederverwendung“ moderner Baukunstwerke geboten. Ergänzend zeigen internationale Einzelbeispiele von Kanada bis Chile ermutigende Perspektiven für die Arbeit vor Ort auf. Der zweite Tag der Veranstaltung gehört traditionell der Exkursion. Die Ziele reichen von Bauten der Klassischen Moderne – wie dem Instituto Superior Técnico von Pardal Monteiro aus dem Jahr 1937 – bis zu Inkunabeln der Nachkriegsmoderne – wie der Fundação Calouste Gulbenkian von Ruy Athouguia, Pedro Cid, Alberto Pessoa, Viana Barreto und Ribeiro Telles aus dem Jahr 1969. (kb, 2.2.15)