Dresden, Freiberger Straße mit Citroen DS (Bild: Deutsche Fotothek, CC BY SA 3.0, 1962. Richard Peter)

Drehscheibe Dresden

Drehscheibe Dresden

Dresden, Freiberger Straße mit Citroen DS (Bild: Deutsche Fotothek, CC BY SA 3.0, 1962. Richard Peter)
Dynamisches Dresden: die Freiberger Straße mit einem Citroen DS im Jahr 1962 (Bild: Deutsche Fotothek, CC BY SA 3.0, Foto: Richard Peter)

Der 34. Deutscher Kunsthistorikertag, der vom 8. bis zum 12. März 2017 (!) in Dresden stattfinden soll, wirft seine organisatorischen Schatten voraus: Nach der Sektionsausschreibung im Herbst 2015 werden nun Einzelvorträge für die Sektionen gesucht. Mit dem übergreifenden Tagungsthema „Kunst lokal – Kunst global“ reagieren die beiden Veranstalter, der Verband Deutscher Kunsthistoriker e. V. und das Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der Technischen Universität Dresden, auf die beschleunigten Prozesse kultureller Transformation, aber auch auf aktuelle Debatten über Kulturgutverlagerung und -vernichtung.

Unter den verschiedenen Sektionen widmet sich eine besonders der Moderne: „Drehscheibe Dresden. Lokale und globale Austauschbeziehungen und Wechselwirkungen zwischen internationaler Moderne und regionaler Kunstszene“. Nicht nur durch die Gartenstadt Hellerau, die Deutschen Werkstätten und der Deutscher Werkbund machten Dresden im frühen 20. Jahrhundert zu einem vielfach vernetzten Ort der Avantgarde. Dagegen scheint die Zeit zwischen 1945 und 1990 besonders deutlich unter dem Verdikt des Provinziellen zu stehen. Für die Sektion könnten daher Studien zu Künstlerreisen sowie internationalen Ausstellungen von besonderem Interesse sein. Exposés (je 1–2 Seiten) für alle Sektionen können bis zum 15. Mai 2016 eingesendet werden an: Verband Deutscher Kunsthistoriker e. V., Haus der Kultur, Weberstraße 59a, 53113 Bonn, info@kunsthistoriker.org. (kb, 9.4.16)