Dreischeibenhochhaus verkauft

Das Dreischeibenhochhaus vom Gründgens-Platz aus gesehen (Bild: Johann H. Addicks)
Das Dreischeibenhochhaus vom Gründgens-Platz aus gesehen (Bild: Johann H. Addicks)

Das Düsseldorfer Dreischeibenhochhaus wechselt den Besitzer: Black Spots Investments übernimmt das Bauwerk von der Momeni Gruppe. Die Sanierung, die die beiden Unternehmen in den letzten Jahren vorangetrieben haben, kostete um die 220 Millionen Euro. Um den Vorgaben des Denkmalschutzes und gleichzeitig den Kriterien moderner Energieeffizienz zu genügen, versah man die Fenster mit Dreifachverglasung und zog im Gebäudeinneren eine zweite Fassade ein. Diese Investition verspricht sich aber zu lohnen; die umfassende Modernisierung des Baus wurde im Juli 2014 abgeschlossen, inzwischen ist er voll vermietet.

Das Dreischeibenhochhaus wurde in den Jahren 1957 bis 1960 nach Plänen der Architekten Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg gebaut. Es gilt als einer der bedeutendsten baulichen Vertreter des Internationalen Stils in Deutschland. Bauherr war die zur Zeit des „Wirtschaftswunders“ boomende Phoenix-Rheinrohr AG, später residierte hier der Thyssen-Konzern. Seinen Namen erhielt das Dreischeibenhaus aufgrund der charakteristischen Konstruktion: Der mit einer Vorhangfassade versehene Stahlskelettbau gliedert sich in drei gegeneinander versetzte Hochhausscheiben. Seit 1988 steht der Gebäudekomplex unter Denkmalschutz. (jr, 3.11.2014)