„Dresden grüßt seine Gäste“

Dresden, Freiberger Straße, Hochhaus mit dem Leuchtschriftzug "Dresden grüßt seine Gäste" (Bild: X-Weinzar, CC BY-SA 2.5, Ausschnitt)
Dresden, Freiberger Straße, Hochhaus mit dem Leuchtschriftzug „Dresden grüßt seine Gäste“ (Bild: X-Weinzar, CC BY-SA 2.5, Ausschnitt)

Auf einem der fünf Hochhäuser der Freiberger Straße leuchtet – abwechselnd mit Neonblumen – „Dresden grüßt seine Gäste“. Errichtet wurden die Bauten 1964 von Helmut Hommel und Kurt Röthig, nach Entwürfen von Heinrich Rettig, Manfred Gruber und Rolf Ermisch. In den 1970er Jahren kam der freundliche Schriftzug hinzu, der heute zum modernen Stadtbild des barocken Dresden gehört.

Noch vor kurzem entschied sich die Eigentümerin, die USD Immobilien GmbH, bei der Sanierung der Hochhäuser auch den Schriftzug unverändert zu belassen. Nur ist der Dresdener Gruß nicht mehr so gut sichtbar, seit das nahe Zwinger-Forum fertiggestellt wurde. Damit wurden Ideen laut, meldet SZ-online am 17. Januar 2015, den Schriftzug zu versetzen. Im Altstädter Ortsbeirat wurden neue Standorte diskutiert: vom Postplatz über den Wiener Platz bis zur Bahnhofsnähe. Nun scheint sich ein Kompromiss abzuzeichnen. Die Grußformel könne doch „kopiert“ oder neue interpretiert an anderer Stelle wieder auftauchen. Denn: Grüßen kann man ja nicht oft genug! (kb, 19.1.15)