Dresdner Nachkriegsmoderne

Dresden, Neue Mensa (Bild: Kay Körner, CC-BY-2.5)
Dresden, Neue Mensa (Bild: K. Körner, CC-BY-2.5)

Seit Dresden wieder baröcker wird, als es je war, lohnt jeder Blick auf die nachkriegsmoderne Seite der Stadt. Dieser ist im Wintersemester 2014/15 ausführlich möglich:  Mit der Reihe „Werkberichte zur Denkmalpflege“ bietet die TU Dresden – öffentlich und kostenfrei im Andreas-Schubert-Bau (Zellescher Weg 19, Hörsaal 028) – Vorträge zu diesem Thema an. Am 16. Dezember etwa berichten die Architekten Ulf und Norbert Zimmermann um 18:30 Uhr über die Neue Mensa der TU Dresden.

Der Mensabau wurde 1974 bis 1978 nach Plänen von Ulf Zimmermann, Eberhard Seeling und Olaf Jarner errichtet. 1981 eröffnet, stellte man den Bau bereis 2008 unter Denkmalschutz. Seit diesem Jahr jedoch musste das Obergeschoss aus Gründen des Brandschutzes geschlossen werden. Nur das Ergeschoss der Mensa wird weiterhin betreiben – also ein spannender Fall für den Umgang mit dem nachkriegsmodernen Erbe der Stadt. Die Vortragsreihe beschließt Bernhard Sterra vom Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt mit dem Vortrag „Erkennen-Vermitteln-Schützen“. Damit bietet er am 20. Januar 2015 um 18:30 Uhr einen aktuellen Bericht aus der Arbeit der städtischen Denkmalpflege. (kb, 5.12.14)