Das Problem ist bekannt: In den kommenden Monaten und Jahren werden, bundesweit gesehen, rund die Hälfte der evangelischen und römisch-katholischen Kirchen zur Disposition stehen. Alle, die damit zu tun haben und haben werden (und die Akteursgruppen reichen von den Kirchengemeinden bis zu den Kommunen), benötigen jede verfügbare Hilfe. Denn, dabei sind sich die Fachleute überraschend einig, ein Kernproblem liegt darin, dass die Betroffenen zu wenig miteinander reden. Um diesem Problem praktisch abzuhelfen, hat Baukultur NRW jetzt einen Leitfaden für „Kommunen, Gemeinden und Engagierte“ erstellt.

Mit dem neuen Leitfaden, sollen Um-, Nach- und Mischnutzung von Kirchenbauten angestoßen und begleitet werden. Baukultur NRW stellt ihn am 8. Juni 2026 um 18 Uhr im Baukunstarchiv Dortmund vor. Zu Beginn wird die Handreichung „Kirchenräume neu denken“ von Felix Hemmers (Baukultur NRW) vorgestellt. Im Anschluss diskutieren Vertreter:innen aus Stadtentwicklung, Kirche, Denkmalpflege und Wissenschaft miteinander und mit dem Publikum. (kb, 28.4.26)

Hürth-Kalscheuren/Nordrhein-Westfalen, St. Ursula: St. Ursula gilt als erste allein vom Architekten Gottfried Böhm geplante Kirche. Sie wurde 2011 zur “Böhm Chapel”, zum Raum für wechselnde Kunstausstellungen umgewandelt (Bild: Felix Hemmers, Baukultur NRW)

Hürth-Kalscheuren/Nordrhein-Westfalen, St. Ursula: St. Ursula gilt als erste allein vom Architekten Gottfried Böhm geplante Kirche. Sie wurde 2011 zur “Böhm Chapel”, zum Raum für wechselnde Kunstausstellungen umgewandelt (Bild: Felix Hemmers, Baukultur NRW)

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