Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) tritt als Leihgeber für die Ausstellung „Vier machen Blau“ im Museum Lyonel Feininger Quedlinburg auf. Die Sonderschau öffnet Morgen, am 30. März 2026, und präsentiert unter anderem acht Dauerleihgaben der DSD: eine Kreidezeichnung von Paul Klee von 1933, die den Titel „Mit der größeren Schwester“ trägt und das Aquarell eines Hauses ohne Titel, ebenfalls von 1933, von Alexej von Jawlensky. Der Maler und Grafiker Klee, der am Bauhaus Weimar lehrte, und der russische Expressionist Jawlensky gehörten zur Künstlergruppe „Die blaue Vier“, der sich die neue Ausstellung in Quedlinburg widmet. Die anderen beiden Mitglieder der blauen Vier waren Wassily Kandinsky und Lyonel Feininger.

Die DSD unterstützt seit über 20 Jahren das Quedlinburger Ausstellungshaus, das 1986 als Lyonel Feininger Galerie gegründet wurde. Mit Dauerleihgaben, zu denen Ölbilder, Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen, Holzschnitte und Lithografien gehören, ergänzt die Stiftung die Sammlung des Museums. Neben Werken von Feininger zählen Arbeiten weiterer Künstler der Klassischen Moderne wie Emil Nolde, Paul Klee, Lovis Corinth oder Wassily Kandinsky dazu. Das Museum befindet sich im ehemaligen Kürassierhof beim Schloss Quedlinburg. 1993-97 wurde im Innenhof des Gebäudekomplexes ein Neubau mit zusätzlicher Ausstellungsfläche errichtet. Dieses Jahr begeht das Museum mit einer neu strukturierten Dauerausstellung und einigen Sonderveranstaltungen seinen 40. Geburtstag. (db, 29.3.26)

Quedlinburg, Lyonel Feininger Galerie (Bild: Olaf Meister, CC BY-SA 4.0)

Quedlinburg, Lyonel Feininger Galerie (Bild: Olaf Meister, CC BY-SA 4.0)

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