Cottbus, Kunstmuseum Diesekraftwerk (Bild: HeCaBre, CC BY SA 3.0 de)

Endmoräne 25

Endmoräne 25

Cottbus, Kunstmuseum Diesekraftwerk (Bild: HeCaBre, CC BY SA 3.0 de)
Einer der Ausstellungsorte: das Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus (Bild: HeCaBre, CC BY SA 3.0 de)

Seit 1991 bespielt die Künstlergruppe „Endmoräne“ verlassene Orte mit raum- und themenbezogenen Arbeiten und lädt dazu jährlich in- und ausländische Künstler zur gemeinsamen Sommerwerkstatt ein. In alten Kirchen, Schlössern, Ställen, Kasernen oder Bahnhöfen hat der Verein, der sich nach dem Fachbegriff für eiszeitliche Ablagerungen benannt hat, schon „residiert“. Nun begeht das Projekt sein 25-jähriges Jubiläum mit der Ausstellung „Endmoräne 25 … und die wunderliche Welt dreht sich weiter“.

Nach einem Vierteljahrhundert Projektgeschichte fiel zum Vereinsgeburtstag die Wahl auf Cottbus. Der Braunkohleabbau hat die Umgebung erschüttert, bewegt und einschneidend verändert: Cottbus ist reich an Industrievergangenheit – von der Kohle bis zur Textilproduktion. Ausstellungsort ist das ehemalige Museum der Natur und Umwelt, eine ehemalige Wollgarnspinnerei (1928), samt Retrospektive „25 Jahre ENDMORÄNE“ im dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk (1928) Cottbus (Uferstraße/Am Amtsteich 15, 03046 Cottbus). Zur Ausstellung erscheint ein Jubiläumskatalog sowie die DVD „25 Jahre ENDMORÄNE“. Nach der Vernissage am 25. Juni 2016 um 15.00 Uhr ist die Präsentation bis zum 7. August 2016 geöffnet. (kb, 18.6.16)