Dass Bernd das Brot entführt wurde? Ging ja gut aus. Dass die Maus (die mit der Sendung) fast angezündet wurde? Passiert. Aber nun haben Unbekannte den Pelikan entwendet, eben jenes Symboltier, das auf Generationen von Erstklässler:innen-Füllern prangte. Es zierte zuletzt auch den markanten Firmensitz von Herlitz, Teil der Pelikangruppe, im brandenburgischen Falkensee. Bis vor wenigen Tagen, denn zum Jahreswechsel 2024/25 schloss das Verwaltungs- und Logistikzentrum seine Türen und stand seitdem leer. Als der französische Konzern Hamelin seinerseits Pelikan übernommen hatte, wurde umstrukturiert und damit auch Falkensee weggespart.

Im brandenburgischen Falkensee wurde der Sitz der Herlitz AG zwischen 1991 und 1994 errichtet. Zu seinen besten Zeiten, als man den Neubau zum Symbol des Nachwende-Wirtschaftsbooms heraufbeschworen hatte, arbeiteten hier rund 1.000 Menschen. Nun wurde vom Firmenareal, das zu Teilen bereits abgerissen wurde und wird, das Pelikan-Schild an der Hauptfassde gestohlen. Aber vielleicht ist es auch nur eine Frage der Perspektive, und Wohlmeinende haben es schlicht als Erinnerung an bessere Zeiten in Sicherheit gebracht. Denn anstelle des gerade einmal 35-jährigen Gebäudes soll hier zeitnah ein neues Logistikzentrum entstehen. (kb, 20.8.25)

Falkensee, Herlitz-Werke mit Pelikan-Schild (Bild: Ben Morteza Beigl, via google-Maps, 2023)

Falkensee, Herlitz-Werke mit Pelikan-Schild (Bild: Mortiza Heigl, via google-Maps, 2023)

Falkensee, Herlitz-Werke (Bild: Leonhard Lenz, CC0 1.0, 2025)

Falkensee, Herlitz-Werke (Bild: Leonhard Lenz, CC0 1.0, 2025)

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