Frei Otto. Im Gespräch mit der Natur

Mal nicht das Olympiastadion: Auch die Bonhoeffer-Kirche in Bremen-Huchting (1971) ist ein Werk von Frei Otto (Bild: Roland Kutzki)
Mal nicht das Olympiastadion: Auch die Bonhoeffer-Kirche in Bremen-Huchting (1971) ist ein Werk von Frei Otto (Bild: Roland Kutzki)

In der Reihe „Jeden Dienstag 19 Uhr – eine Stunde Baukultur“ lädt das Haus der Architektur am 21. April 2015 ein zur Veranstaltung „Frei Otto. Im Gespräch mit der Natur. Zum posthumen Pritzker Preis für den großen Architekteningenieur“. Der Schöpfer der sagenhaften Dachlandschaften des Münchener Olympiaparks verstarb am 9. März 2015. Fast zeitgleich wurde bekannt, dass ihm der Pritzker-Preis verliehen werden sollte. Otto ist – nun posthum – der 40. Träger der Auszeichnung. Und erst der zweite Deutsche überhaupt, der diesen „Nobelpreis der Architektur“ erhält.

Die Jury würdigte ihn als „Architekten, Visionär und Utopisten“. Die Nachricht vom Ableben des (bereits informierten) Preisträgers sei „sehr traurig“ und zugleich einmalig in der Geschichte des Preises, erklärte das Pritzker-Komitee. Nun würdigt ihn das Kölner Haus der Architektur (Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln) mit einem Vortrag des renommierten Architekturhistorikers Prof. Dr. Wolfgang Pehnt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. (kb, 18.4.15)