The Future is Now

LobsterMan from Mars (Bild: Stanley Sheff)
LobsterMan from Mars (Bild: S. Sheff)

Wo noch nie ein Mensch zuvor … So (kommerziell) erfolgreich Science-Fiction-Filme auch sind, es gibt hier immer noch Neues zu erforschen. Die Konferenz „The Future is Now: Science Fiction Cinema as Audio-visual Blueprint of Histories, Spaces and Sound. 20th International Bremen Film Conference“, die vom 6. bis zum 10. März 2015 stattfinden wird, sucht noch eben solche Themen. Einbezogen werden Filme aus Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika. Denn in den Zukunftsvision eines Science Fiction spiegelt sich – sozial, geschichtlich und kulturell – die Gegenwart, in der er entstanden ist. Von Interesse ist dabei nicht allein, was gezeigt wird, sondern häufig noch mehr, was nicht gezeigt wird.

Die Tagung richtet sich an Filmschaffende, -forscher und -geschichtler. Die eingereichten Vorschläge – die während der Konferenz auf Englisch oder Deutsch gehalten werden – sollen die Räume, Geschichten und Klänge  des Science Fiction näher ins Augen fassen: Sci-Fi als Geschichtsdeutung, Sci-Fi im 21. Jahrhundert, „Andersartigkeit“ im Sci-Fi, Science Fiction und Europa, die Rolle des Tons u. v. m. Abstracts von max. 300 Worten (zzgl. Schlüsselbegriffe, eine kurze Bibliografie und Vita) werden bis zum 10. Oktober 2014 erbeten an: Dr. Aidan Power (power@uni-bremen.de), cc an Prof. Dr. Delia González de Reufels (dgr@uni-bremen.de) und Prof. Dr. Winfried Pauleit (pauleit@uni-bremen.de). (kb, 8.9.14)