Der Neue Pfaffenhofener Kunstverein präsentiert mit Regina Baierl eine Künstlerin, die an der Schnittstelle zwischen Kunst und Architektur arbeitet. Unter dem Titel „Gebilde und Gehäuse“ zeigt sie in der Kunsthalle Pfaffenhofen bis 12. Juli räumliche Installationen und Fotografien. Das Forum Baukultur präsentiert innerhalb dieser laufenden Ausstellung eine eigene Schau. Eine Filmvorführung verbindet beide Ausstellungen thematisch: Zu sehen ist Jacques Tatis liebevoll-melancholische Anti-Modernismus-Komödie „Mon Oncle“ (1958), und zwar morgen, am 3. Juli 2026, sowie am 10. Juli 2026. Der Beginn ist jeweils um 18.00 Uhr im Kino des Kunstvereins.
Die studierte Architektin Regina Baierl (*1967) lebt in München. Sie hat nach einer Schreinerlehre 1991-98 Architektur in Kaiserslautern und Lissabon studiert. Seit 2009 fertigt sie Rauminstallationen, untersucht in ihren privaten Gehäusen, die sie im Sinne eines Studiolos der Renaissance ausstattet, wesentliche Fragen zum Raum und seinen Besonderheiten im Kleinen wie im Großen. Und manchmal, im ganz kleinen, streift sie auch die absurde Welt eines Jacques Tati. Am 12. Juli, dem letzten Ausstellungstag, ist noch einmal eine Führung mit Regina Baierl vorgesehen. (db, 2.7.26)
Pfaffenhofen, Kunstverein – Gebilde von Regina Baierl (Bild: Michael Heinrich)

