Gerkan, Marg und Partner revisited

Eines der bekanntesten Projekte im Bestand von gmp: das Olympiastadion Berlin (1936; Umbau 2000-2004)
Einer der bekanntesten Umbauten von gmp: das Olympiastadion Berlin von 1936, Umbau 2000-04 (Bild: Michael Barera, CC-BY-SA 4.0)

Die Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) sind vor allem für ihre Großprojekte wie Flughäfen, Sportstätten, Bahnhöfe, Kulturbauten und Masterplanungen bekannt. Nicht so berühmt ist dagegen das ebenfalls umfangreiche Oeuvre des Büros im Umgang mit historischer Bausubstanz. Die Ausstellung “Auf alten Fundamenten – On Old Foundations“ soll diese Lücke schließen und richtet ihren Blick daher auf die restauratiorische Seite des 1965 gegründeten Büros.  Sie war bereits 2014 auf der 14. Architekturbiennale in Venedig zu sehen und wird nun vom 2. April bis zum 28. Mai 2015 in Berlin in der Galerie Aedes am Pfefferberg präsentiert.

Die Ausstellung zeigt in einem Einführungsteil am Beispiel der Stadt Hamburg unterschiedliche Herangehensweisen an (Um-)Bauten im Bestand. In vier weiteren unterschiedlich akzentuierten Segmenten werden Projekte  der Global Player gmp vorgestellt: so etwa das Kesselhaus in der Speicherstadt Hamburg, das Nationalstadion in Warschau, das Chinesische Nationalmuseum in Peking und der Kulturpalast in Dresden. (db, 6.4.15)