Werbeprospekt der Firma Georg Haydvogel für Ringsitzhocker Eduard Ludwig, um 1955 (Foto: Armin Herrmann, Bild: Werkbundarchiv – Museum der Dinge Berlin)

gern modern?

gern modern?

Werbeprospekt der Firma Georg Haydvogel für Ringsitzhocker Eduard Ludwig, um 1955 (Foto: Armin Herrmann, Bild: Werkbundarchiv – Museum der Dinge Berlin)
Werbeprospekt der Firma Georg Haydvogel für Ringsitzhocker Eduard Ludwig, um 1955 (Foto: Armin Herrmann, Bild: Werkbundarchiv – Museum der Dinge Berlin)

„Wie werden wir wohnen?“ Das war in Berlin nach 1945 die Frage der Stunde. Das Ausstellungsprojekt „gern modern?“ des Museums der Dinge/Werkbundarchiv (Oranienstraße 25, 10999 Berlin) untersucht Ideen und Konzepte für ein „Sich-Einrichten“, die von Akteuren des Deutschen Werkbunds in der kriegszerstörten Stadt entwickelt wurden. Zum Teil unbekannte Objekte und Dokumente aus den eigenen Sammlungen sowie zahlreiche Leihgaben vermitteln ein facettenreiches Bild der Werkbund-Initiativen zum Wohnen bis in die späten 1950er Jahre.

Gezeigt Architekturmodelle und Möbel, Plakate, Pläne und Zeichnungen, historische Fotos und Filme sowie Schulkisten und ein Baukasten aus der Berliner Wohnberatungsstelle. Mit dieser Tiefenbohrung in die Geschichte des Berliner Werkbunds fragt die Ausstellung nach der Bedeutung des historischen Themas für die Gegenwart. Die Plattform „D.I.Y. Wohnberatungsstelle“ lädt Besucher mit einem vielfältigen Programm ein, an Thema und Gestalt der Ausstellung zu partizipieren. Die Vernissage wird am 9. Februar 2017 um 19 Uhr begangen. Im Anschluss ist die Präsentation bis zum 26. Juni 2017 zu sehen. (kb, 7.2.17)