Landau, Johanneskirche (Bild: Rübenbrei, CC BY NC SA 2.4, 2020)

Gleich zwei Türme gesichert

Gute Nachrichten dürfen sich zu Jahresende ruhig häufen. In diesem Fall gibt es Positive zu zwei (fast) gleichnamigen Kirchen zu vermelden: In Landau wurde die Johanneskirche unter Denkmalschutz gestellt. 1964 hatte man den Bau fertiggestellt, der nach Plänen des Architekten Wilhelm Eckner gestaltet wurde. Für die abstrahierende Glasgestaltung konnte der Künstler Hermann Jürgens gewonnen werden. Aktuell bereitet die Gemeinde eine umfassende Kirchensanierung mit Umbauten vor. Unter der Empore will man Gemeindefunktionen einbeziehen. Das damit freiwerdende Gemeindehaus wird dann für den Kindergarten hergerichtet. Für die Sanierung werden (ohne Photovoltaik-Anlage) rund 500.000 Euro veranschlagt.

Hamburg-Harburg, Johanniskirche (Bild: historische Postkarte)

Hamburg-Harburg, Johanniskirche (Bild: historische Postkarte)

In Hamburg-Harburg brachte das Jahresende den rettenden Geldsegen von Bund und Stadt: Die denkmalgeschützte Johanniskirche (nach einer Gemeindefusion zu St. Trinitatis gehörig) entstand bis 1954 nach Plänen der Architekten Karl Trahn und Einhart Hölscher. Betonschäden am schlanken Kirchturm bereiteten der Gemeinde bereits seit Jahren einiges Kopfzerbrechen. 2019 hatte man die vorliegenden Sanierungspläne als unzureichend abgelehnt (die Schäden waren größer als gedacht) und das gestellte Gerüst abbauen lassen. Vor Kurzem wurde der Abriss des Turms genehmigt. Doch jetzt kommen 750.000 Euro vom Bund – und noch einmal dieselbe Summe von der Stadt. Damit steht einem Erhalt nichts mehr im Wege. (kb, 6.12.20)

Landau, Johanneskirche (Bild: Rübenbrei, CC BY NC SA 2.5, 2020)